Sicherer zur Schule und zum Schwimmbad: Das sind die Vorschläge
- Die Stadtverwaltung prüft Vorschläge für sicherere und barrierefreie Fußwege in der nördlichen Vorstadt.
- Foto: Stadt Neustadt
- hochgeladen von Eva Bender
Neustadt. Rund 20 Menschen testeten bei Begehungen im September mit Rollstuhl und die Sicht einschränkenden Brillen, wo Fußwege in der nördlichen Vorstadt Barrieren haben. Ein beauftragtes Fachbüro hat daraus vorläufige Vorschläge für sicherere und besser zugängliche Wege entwickelt und beim Abschlussworkshop im Ratssaal vorgestellt.
Im Blick steht unter anderem die Sauterstraße. Sie verbindet das Schwimmbad, das Sportgelände und soziale Einrichtungen, hat aber Lücken im Fußwegenetz. Das Fachbüro empfiehlt bauliche Anpassungen, sichere Querungsstellen und eine Prüfung, wie sich der Verkehrsraum neu aufteilen lässt.
Bushaltestellen an der Grundschule im Fokus
An den Bushaltestellen der Heinz-Sielmann-Grundschule in der Ludwigstraße empfiehlt das Fachbüro einen barrierefreien Ausbau und sichere Wartebereiche für Schülerinnen und Schüler. Außerdem soll die Stadtverwaltung prüfen, ob sie die nördliche Haltestelle verlegen kann.
Auch an der Johann-Casimir-Straße liegen Vorschläge vor. Die Stadtverwaltung soll die Grünfläche aufwerten und Fußwege über die Johann-Casimir-Straße sowie die Mandelgasse besser erkennbar machen. Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und Informationen zu den Wegen könnten die Nutzung fördern.
Die Teilnehmenden bewerteten die Ideen an Themenpostern und brachten weitere Hinweise ein. Die Stadtverwaltung prüft die Empfehlungen nun intern und bewertet Machbarkeit, Personalbedarf und Kosten. Verwaltung und Kommunalpolitik entscheiden anschließend, welche Vorschläge sie weiterverfolgen und priorisieren. Die Ergebnisse fließen auch in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für die nördliche Vorstadt ein.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |