Neustadt zieht Weinlesefest-Bilanz: 68 Autos abgeschleppt, zwei Beamte verletzt
- Beim Weinlesefest sorgten Ordnungsdienst und Verkehrsüberwachung für Sicherheit und freie Wege.
- Foto: Daniel Läwedey
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Neustadt. Während in der Innenstadt rund um das Deutsche Weinlesefest gefeiert wurde, hatte die Ordnungsbehörde alle Hände voll zu tun. Ihre Bilanz zeigt, wie stark Kommunaler Vollzugsdienst und Verkehrsüberwachung zwischen Donnerstag, 25. September, und Sonntag, 12. Oktober, gefordert waren.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, war der Kommunale Vollzugsdienst täglich mit durchschnittlich acht bis zehn Beamten auf dem Festgelände unterwegs. Das Team kontrollierte Zufahrten und Absperrungen, achtete auf Ausschankzeiten und Musikende und griff bei Beschwerden, Konflikten und sicherheitsrelevanten Vorfällen ein.
Dabei kam es wiederholt zu Auseinandersetzungen und Störungen. Der KVD sprach mehrere Platzverweise aus, unterstützte Polizei und privaten Sicherheitsdienst und kümmerte sich auch um alkoholisierte Jugendliche und junge Erwachsene. Mehrfach musste das Team außerdem Urinieren in der Öffentlichkeit unterbinden oder ahnden, unter anderem in der Unterführung.
Störung am Samstagabend
Besonders kritisch wurde es laut Bilanz am späten Samstagabend, 10. Oktober. Eine alkoholisierte Gruppe von etwa 15 bis 17 Personen störte den Ablauf. Als KVD und Sicherheitsdienst die Gruppe vom Gelände verweisen wollten, kam es zu einem Handgemenge. Zwei kommunale Vollzugsbeamte wurden dabei leicht verletzt.
Am darauffolgenden Sonntag unterband der KVD außerdem einen nicht genehmigten Drohnenflug über dem Festgelände. Zudem unterstützte das Team die Polizei bei der Suche nach einer Gruppe Jugendlicher nach einer gemeldeten Bedrohung.
Auch im Straßenverkehr rund um das Fest gab es viele Einsätze. Die Verkehrsüberwachung hielt Rettungswege, Zufahrten und wichtige Verkehrsflächen frei und stellte 111 kostenpflichtige Verwarnungen aus.
Besonders beim Aufbau, beim Altstadtlauf und beim großen Winzerfestumzug ließ die Behörde Fahrzeuge abschleppen, die im absoluten Haltverbot oder verkehrsbehindernd standen. Insgesamt kamen 68 Abschleppmaßnahmen zusammen.
Die Ordnungsbehörde war schon vor Festbeginn eingebunden und prüfte das Sicherheitskonzept des Veranstalters. Während des Festes arbeitete sie nach Angaben der Stadt eng mit Veranstaltungsleitung, Polizei, Feuerwehr, DRK, THW, Straßenverkehrsbehörde, Stadtbild und Grün sowie dem Eigenbetrieb Stadtentsorgung zusammen.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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