Großer Festzug zum 1.250-jährigen Jubiläum der Gemeinde Meckenheim
Triumphzug der Superlative

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Meckenheim. 1.250 Jahre Meckenheim: Zu einem wahren Triumphzug geriet der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten zum runden Geburtstag der Gemeinde. Pünktlich um 14 Uhr startete am Sonntag ein Festzug der Superlative.Um auch den letzten Meckenheimer Bürger auf die Straße, bzw. zumindest ans Fenster zu locken, dafür sorgte die Festzugnummer 1 in Gestalt der ohrenbetäubend lärmenden Guggemusik der „Waldsmemer Wasserassler“. Danach war erst einmal eine viertel Stunde Ruhe im Karton, bevor der aus 55 Zugnummern bestehende Festzug sich seinen Weg durch die Gassen und Straßen der Obst- und Gemüsemetropole bahnte, angeführt von Jubiläums-Maskottchen Macko und Bürgermeister Heiner Dopp im schicken Oldtimer, der fleißig Blütensamen an die Zaungäste verteilte.

Sämtliche Meckenheimer Vereine, Kindergärten und Schulen waren beim Umzug vertreten. Zahlreiche Zugnummern erweckten die guten alten Zeiten zu neuem Leben und warteten mit einer unglaublichen Fülle an historischen Kostümen sowie alten Requisiten aus Handwerk und Landwirtschaft auf. So präsentierte der Verein „Aktive Meckenheimer“ ein Modell des Klosters Lorch und verweis damit auf die Ursprünge der Gemeinde im Jahre 768. Das Spitzenhaus von 1855 präsentierte der Förderverein Feuerwehr und wie es sich für die Obst- und Gemüsemetropole gehört, zählten Ernte und Landwirtschaft zu den Sternchenthemen, wie zum Beispiel der Festwagen der CDU Meckenheim, der sein „Tor zur Mittelhaardt“ mit einem bunten Gemüsefeld versah.
Im schicken Cabrio fuhr Verbandsbürgermeister Peter Lubenau und Weinprinzessin Tamara vor, weitere Hoheiten folgten, darunter auch die Andechser Bierfesthoheiten. Mit von der Partie waren natürlich auch die Freunde aus den Partnergemeinden Lugny und Grabenstätt. Letztere rückte mit ihrer kompletten Musikapelle an und setzte neben dem Gesangverein 1845 Meckenheim, der Stadtkapelle Bad Dürkheim und dem Blasorchester Meckenheim schwungvolle musikalische Akzente. Über ein begeistertes Publikum freute sich der SV 05 mit seinen einzelnen Abteilungen. So überraschte die Turnerabteilung mit einer strammen Truppe im Original-Outfit aus Turnvater Jahns Zeiten. Ganz frech als Bienchen verkleidet präsentierten sich die Landfrauen Meckenheim, für rockige Klänge sorgte die Band auf dem Wagen der Landjugend.
Einen großen Teil des Umzugs gestaltete der Verein „Historische Gruppe Edenkoben“, der die Mode von 796 bis ins 19. Jahrhundert in prachtvollen Kostümen Revue passieren ließ, darunter Nonnen und Mönche aus dem Mittelalter, Lederstrumpf und Auswanderer aus dem 18. Jahrhundert, König Ludwig und Gefolge etc. Ein besonders beeindruckender Blickfang bereiteten die kleinen Marlachfrösche mit einem endlos langem blauen Tuch, einen Bach darstellend, darin sich zahlreiche Frösche tummelten.packen

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