BASF in Ludwigshafen: Herausforderungen und Sparmaßnahmen

BASF in Ludwigshafen: Kostendruck, hohen Energiepreisen und einer zu geringen Auslastung am Stammwerk. (Archivbild) | Foto: dpa
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Ludwigshafen. Der Chemiekonzern BASF rechnet für 2026 mit einem Ergebnis abzüglich Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 6,2 und 7 Milliarden Euro. Im Jahr 2025 sanken diese um 9,5 Prozent auf knapp 5,6 Milliarden Euro. Besonders betroffen ist das Stammwerk in Ludwigshafen, wo derzeit rund 31.000 Menschen arbeiten. Hohe Energiepreise und eine geringe Auslastung belasten den Standort.

Sparprogramme und Kündigungsschutz

Um den Herausforderungen zu begegnen, hat BASF mehrere Sparprogramme gestartet, die auch einen umfangreichen Stellenabbau beinhalten. Eine Vereinbarung zwischen Management und Arbeitnehmervertretern schließt jedoch betriebsbedingte Kündigungen in Ludwigshafen bis Ende 2028 aus.

Neue Strategie

Man konzentriere sich aufs Kerngeschäft, die Chemie. Denn dieses sei steuerbar und weniger beeinflusst durch äußere Einflüsse als andere Geschäfte. „Wir haben die wesentlichen Anlagen unseres neuen Verbundstandorts Zhanjiang erfolgreich in Betrieb genommen. Außerdem konnten wir unsere Kosteneinsparprogramme beschleunigen und die BASF-Organisation deutlich verschlanken. Und schließlich sind wir bei den angekündigten Portfoliomaßnahmen erfolgreich und zügig vorangekommen“, so Vorstandvorsitzender Kamieth.

Umsatzrückgang und Dividende

2025 sank der Umsatz um knapp drei Prozent auf 59,7 Milliarden Euro. Trotz leicht gestiegener Verkaufszahlen belasteten hohe Energiepreise und Währungseffekte das Ergebnis. Der Gewinn stieg dennoch auf 1,6 Milliarden Euro. Die Dividende bleibt mit 2,25 Euro je Aktie stabil.

Kosteneinsparungen 

Um die Bilanz zu stärken und die Nettoverschuldung zu senken, laufen Kosteneinsparungen. Die Umsetzung der laufenden Kosteneinsparprogramme konnte BASF 2025 beschleunigen. Bis Ende 2025 hat BASF bereits eine jährliche Kostensenkung von rund 1,7 Milliarden Euro erreicht. Dies übersteigt das ursprüngliche Einsparziel des Unternehmens um 100 Millionen Euro. Bis Ende 2026 erwartet BASF nun jährliche Kosteneinsparungen von 2,3 Milliarden Euro statt 2,1 Milliarden Euro. Bei den kumulierten Einmalkosten geht das Unternehmen nun von insgesamt 1,9 Milliarden Euro aus.

Zwischen Dezember 2023 und Dezember 2025 reduzierte BASF die Zahl der Führungskräfte um 11 Prozent. Die Zahl der Mitarbeitenden ging um rund 4.800 zurück – ohne Berücksichtigung der rund 1.000 Mitarbeitenden, die im selben Zeitraum am neuen Verbundstandort in China eingestellt wurden.

Ausblick

Der Chemiekonzern BASF rechnet für 2026 mit einem Ergebnis abzüglich Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 6,2 und 7 Milliarden Euro. Die abgeschöpften Gewinne abzüglich Investitionen werden voraussichtlich zwischen 1,5 Milliarden Euro und 2,3 Milliarden Euro betragen. jg/red

"Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft sowie überarbeitet."

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