Spatenstich für Glasfaser in Gartenstadt: Schnellere Leitung für Bewohner
- Deutsche Glasfaser: Zwischenstand Glasfaserausbau VG Kirchheimbolanden / Symbolbild
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Ludwigshafen. Der Glasfaserausbau nimmt Fahrt auf: Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Telekom in der Gartenstadt offiziell die Arbeiten für ein neues Highspeed-Netz gestartet. Rund 9.000 Haushalte und Unternehmen sollen in den kommenden Jahren an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Auch zahlreiche Wohnungen der GAG profitieren.
Geplant sind mehr als 49 Kilometer neue Glasfaserkabel und 69 Netzverteiler. Nutzer sollen damit künftig mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde im Internet surfen können. Glasfaser ist deutlich klimafreundlicher als Kupfer. Denn die Leitung darüber braucht weniger Energie. Der Ausbau soll nach Angaben der Telekom bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Baudezernent Alexander Thewalt sieht im Ausbau einen wichtigen Standortfaktor für die Stadt. „Glasfaser ist die Technologie, die den steigenden Anforderungen der digitalen Welt heute und in Zukunft gerecht wird“, sagte er. Schnelle und stabile Internetverbindungen seien inzwischen für Haushalte und Unternehmen gleichermaßen entscheidend.
Auch die Telekom kündigt weitere Ausbaupläne an. „Wir halten Wort: In Ludwigshafen bauen wir eigenwirtschaftlich ein Glasfasernetz für rund 9.000 Haushalte und Gewerbe“, erklärte Regionalmanagerin Bonny Ottinger. Weitere Stadtteile seien bereits in Planung.
Nach Angaben des Unternehmens bietet Glasfaser vor allem mehr Stabilität und höhere Geschwindigkeiten. Mit dem Glasfaseranschluss ist das heimische WLAN so stabil, dass mehrere Personen gleichzeitig digital lernen und arbeiten, surfen, streamen und spielen können. Schon heute hat jeder Haushalt durchschnittlich mehr als zehn internetfähige Geräte – Tendenz steigend. Auch Unternehmen und Selbstständige können damit auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen flexibel reagieren.
Die Telekom wirbt zugleich für schnelle Vertragsabschlüsse. Wer jetzt einen Glasfasertarif buche, erhalte den Hausanschluss kostenlos. Wer später wechsle, müsse möglicherweise mit erneuten Bauarbeiten und Anschlusskosten von rund 1.000 Euro rechnen. Wer zur Miete wohnt, muss lediglich einen Glasfasertarif buchen: www.telekom.de/glasfaser. Die Telekom kümmert sich um die Absprache mit dem Immobilienbesitzer, denn diese müssen ihre Zustimmung geben. Auch Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern bekommen den Hausanschluss kostenfrei, wenn sie einen Tarif buchen. Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten bekommen in der Regel den Hausanschluss mit Zustimmung des Eigentümers kostenlos – für die Nutzung des Internets brauchen die jeweiligen Parteien anschließend eine Tarifbuchung.
Glasfaser ist nicht teuer, Nutzer bekommen mehr Leistung und eine schnellere Leitung für große Datenmengen im Vergleich zu herkömmlichen DSL-Tarifen. Glasfaser gibt es schon zu Einsteiger-Tarifen. Maximale Stabilität gibt es für paralleles Arbeiten, Lernen, KI-Anwendungen, Streaming und Gaming. Glasfaser macht den Verkauf von Immobilien attraktiver.
Weitere Informationen zu Tarifen und Verfügbarkeit gibt es unter www.telekom.de/glasfaser. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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