Künst im Grünen 2019 offiziell eröffnet
Neue Kunst in der Alten Welt

Ziehlt die Blicke an: Das Landschaftsbild der Kunst im Grünen 2019 - hier der Aussichtspunkt auf der Wasserburg.
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Von Jürgen Link
Reipoltskirchen. Die diesjährige „Kunst im Grünen“ in Reipoltskirchen ist seit Sonntag offiziell eröffnet – und die Rahmenbedingungen hätten besser nicht sein können für die ebenso gut besuchte wie stilvolle Eröffnungsfeier im Innenhof der Wasserburg: Die Sonne lachte von einem leicht bewölkten Himmel und die frühsommerlichen Temperaturen machten geradezu Lust auf einen Spaziergang in der Natur – wozu die Kunst im Grünen ja geradezu auffordert.
Hinzu kam, dass sich das Landschaftsbild, das in den vergangenen Monaten bei der Wasserburg unter der Verwendung von Wildblumen-Samen eingesät worden war, in den jüngsten Wochen prächtig entwickelt hatte. Pünktlich zum Eröffnungs-Sonntag waren die ersten Blumen in der stilisierten Raute erblüht und gaben dem Schlagwort der diesjährigen Aktion „Auf!-blühen“, gleichsam einen natürlichen Nachdruck. So war es für Ernst Eckert, den Bürgermeister von Reipoltskirchen – die Gemeinde hat in diesem Jahr die Trägerschaft der Veranstaltung übernommen – und für Diethelm Rünger sowie Walter Graser, den maßgeblichen Organisatoren der Kunst im Grünen, ein sichtliches Vergnügen, eine überaus große Gästeschar im festlich vorbereiteten Hof der Wasserburg begrüßen zu können.
„Neue Kunst in der Alten Welt“ rückte Meisenheims Altbürgermeister Werner Keym, der die Festrede zur Eröffnungsfeier hielt, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er bezeichnete Reipoltskirchen mit seiner Wasserburg, dem Skulpturenweg, der ein Abschnitt der „Europäischen Skulpturenstraße des Friedens“ ist, sowie der vielfältigen und außergewöhnlichen Kreationen der Kunst im Grünen als „dreiteiliges Gesamtkunstwerk“, auf das die 350 Einwohner zählende Gemeinde zurecht stolz sein könne.
Reipoltskirchen spiele eine besondere Rolle, nicht nur für die „Neue Kunst“ sondern auch für die „Alte Welt“, sei das Dorf doch gleichsam deren Mitte am Schnittpunkt der vier Landkreise Kusel, Bad Kreuznach, Kaiserslautern und dem Donnersbergkreis. Von Reipoltskirchen seien es nur wenige Kilometer bis Teschenmoschel im Donnersbergkreis, bis Niederkirchen im Kreis Kaiserslautern und bis Becherbach im Kreis Bad Kreuznach. „Vielleicht wissen es manche von Ihnen noch nicht: Die Biene und der Wurm der Kunst im Grünen, die Sie von der Wasserburg aus gut sehen können, befinden sich jenseits des Odenbachs, das heißt im Kreis Bad Kreuznach“, sagte Keym scherzhaft.
Das Motto „Auf!-blühen“ habe eine große Bedeutung und Ausstrahlung, nicht nur für Reipoltskirchen sondern für die gesamte Alte Welt betonte Keym und verdeutlichte, dass dies Ansporn sei, die Aktion auch in den kommenden Jahren fortzusetzen. „Reipoltskirchen und die Kunst im Grünen in Reipoltskirchen haben Zukunft“, rief er zum Abschluss seiner Ausführungen der Festversammlung zu.
Für den Gemeinderat und die Gemeinde sei es fast schon selbstverständlich gewesen, die Trägerschaft der Kunst im Grünen zu übernehmen, sagte der Bürgermeister von Reipoltskirchen in seiner Begrüßung, zumal aktuell eine Problematik thematisiert werde, die alle Menschen angehe. Das betonte auch Diethelm Rünger: „Dieses Jahr stehen nicht die Künstler sondern das Kunstwerk im Mittelpunkt der Aktion, und damit die Insekten, für deren Schutz wir gemeinsam eintreten“, sagte er, bevor Walter Graser mit einem Gedicht dazu einlud, das Landschaftsbild aus der Nähe zu betrachten.
Für die musikalische Umrahmung sorgte eine Bläsergruppe, für die Bewirtung das Gastro-Team aus der Wasserburg, außerdem hatte Walter Graser eine Ausstellung mit Aquarellen aus eigener Feder in der Malschule aufgebaut. jlk

Hinweis:

Mehr Infos zur Kunst im Grünen einschließlich einer Webcam mit aktuellen Ausnahmen des Landschaftsbildes gibt es online auf der Seite www.kunst-im-gruenen.de

Ziehlt die Blicke an: Das Landschaftsbild der Kunst im Grünen 2019 - hier der Aussichtspunkt auf der Wasserburg.
Will für das Insektensterben sensibilisieren: Die Kunst im Grünen 2019.

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