Verletzte US-Soldaten nach Abschuss: Was passiert in Landstuhl?
- Symbolbild: Eine F-15E Strike Eagle der US-Luftwaffe im Einsatz. Medienberichten zufolge soll auch der über Iran abgeschossene Kampfjet diesem Typ angehört haben.
- Foto: U.S. Air Force / U.S. Central Command
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Internationale Berichte über verletzte US-Soldaten lenken den Blick auf die Westpfalz. Offizielle Stellen äußern sich nicht zu Einzelfällen. Neue Zahlen des Pentagon zeigen, wie groß die Dimension der aktuellen Einsätze ist.
Von Erik Stegner
Landstuhl. Nach Medienberichten, unter anderem von der New York Times und der Tagesschau, sollen zwei verletzte US-Soldaten im Landstuhl Regional Medical Center behandelt werden. Demnach handelt es sich um die Besatzung eines Kampfjets, der Medienberichten zufolge vom Typ F-15E ist und im Iran abgeschossen wurde. Eine offizielle Bestätigung durch die US-Streitkräfte liegt bislang nicht vor. Eine entsprechende Anfrage des Wochenblattes blieb bislang unbeantwortet. Ob sich die Soldaten aktuell noch in Behandlung befinden, blieb damit offen.
- Symbolbild: Eine F-15E Strike Eagle der US-Luftwaffe. Mehrere Medien berichten, dass der über Iran abgeschossene Kampfjet ebenfalls eine F-15E gewesen sein soll.
- Foto: U.S. Air Force / U.S. Central Command
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Verwundete bei aktuellen Einsätzen
Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden in der vergangenen Woche insgesamt 365 verletzte Soldaten registriert. Darunter befanden sich 247 Angehörige des Heeres, 63 der Marine, 19 US-Marines sowie 36 Angehörige der Luftwaffe. Die Zahl der Todesopfer wurde mit 13 angegeben. Welche Rolle Standorte wie Landstuhl dabei konkret spielen, ist jedoch nicht im Detail bekannt.
Landstuhl als zentrale Drehscheibe
Unabhängig von Einzelfällen gilt das Landstuhl Regional Medical Center als wichtigste medizinische Einrichtung der US-Streitkräfte außerhalb der Vereinigten Staaten. Verwundete werden aus Einsatzgebieten in der Regel zunächst über die Air Base Ramstein nach Deutschland ausgeflogen und in Landstuhl medizinisch versorgt. Von dort aus erfolgt häufig der Weitertransport in Spezialkliniken in den USA. Die Klinik in der Sickingenstadt ist auf die Behandlung schwerer Verletzungen spezialisiert und nimmt innerhalb der militärischen Rettungskette eine zentrale Rolle ein. Bei internationalen Einsätzen dient der Standort als erste Anlaufstelle für die Stabilisierung von Patienten.
- Das Landstuhl Regional Medical Center ist das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der Vereinigten Staaten. Die Klinik bereitet sich derzeit verstärkt auf die Versorgung verwundeter Soldaten vor.
- Foto: dpa/Bildfunk
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Hinweise auf frühere Vorbereitung
Bereits Anfang März hatte es am Standort Hinweise auf mögliche Vorbereitungen gegeben. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Geburtenstation des Krankenhauses bis auf Weiteres geschlossen (wir berichteten). Der Schritt stand im Kontext möglicher medizinischer Anforderungen infolge des Konflikts im Nahen Osten.
Berichte über Rettung der Besatzung
US-Medien zufolge wurden beide Soldaten nach dem Vorfall aus dem Iran geborgen. Der Waffenoffizier habe sich demnach über längere Zeit in unwegsamem Gelände versteckt, bevor er von Spezialkräften gerettet worden sei. Der Pilot sei bereits zuvor in Sicherheit gebracht worden.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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