Sparen und Investieren: Landstuhls Erfolgsrezept in schwierigen Zeiten
- Im Landstuhler Rathaus wurde der Haushalt der Stadt Landstuhl für das Jahr 2025 besprochen und vom Stadtrat gebilligt. Trotz angespannter finanzieller Lage, wird in neue Projekte gezielt investiert - aber an manchen Stellen dafür auch Geld eingespart.
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Landstuhl. Dass die Stadt Landstuhl - wie vielen Kommunen in Deutschland auch - finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, das ist bekannt. Bürgermeister Mattia De Fazio möchte jedoch die politische Arbeit in der Sickingenstadt dadurch nicht lähmen lassen. „Wir investieren gezielt und sparen dort, wo es möglich ist, während wir gleichzeitig die Lebensqualität, das Ehrenamt und die Gemeinschaft in allen Stadtteilen stärken“, erklärte er im Stadtrat.
Von Erik Stegner
Mit breiter Mehrheit wurde der vom Stadtchef vorgelegte Haushaltsplan gebilligt, den er als Kraftakt bezeichnete, der nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich werde. Angesichts der Unterfinanzierung der Kommunen, steigender Umlagen und rückläufiger Einnahmen durch die Grundsteuerreform sei es bemerkenswert, dass Landstuhl weiterhin handlungsfähig bleibe, stellte De Fazio fest.
Landstuhl spart durch Verkauf
Einsparungen im Haushalt wurden durch den Verkauf von städtischen Immobilien, den Wechsel zu günstigeren Stromtarifen bei den eigenen Stadtwerken und die Eigenbetreuung der städtischen Social-Media-Kanäle erreicht. Trotz der angespannten Haushaltssituation unterstützt Landstuhl weiterhin Vereine und das Ehrenamt. De Fazio betonte in diesem Zusammenhang: „Unsere Vereine sind das Rückgrat des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Sie verdienen unsere Anerkennung und konkrete Unterstützung.“
Mit der Eröffnung des neuen Wasgau-Einkaufsmarktes in der Innenstadt sowie der erfolgreichen Kampagne zur Ansiedlung eines Tante Enso Marktes im Stadtteil Atzel habe die Stadt ihre Rolle als aktiver Gestalter in der Nahversorgung und Standortentwicklung unterstrichen, erklärte De Fazio.
Schwerpunkte des neuen Haushaltes
Als weitere Projekte, die im Haushalt 2025 wichtige Schwerpunkte setzen, nannte er die Neugestaltung des Martin-Butzer-Platzes, die Verbesserung der Zufahrt zur Internationalen Schule, die Modernisierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Basis, den Ausbau des Spielplatzes in der Lindenstraße zum Mehrgenerationenplatz, die Erweiterung des Gewerbegebiets Fleischackerloch, die Planung des vierten Bauabschnittes in der Kaiserstraße sowie die nachhaltige Entwicklung der Burg Nanstein in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) und den Heimatfreunden Landstuhl. est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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