Schulwissen hilft im Berufsalltag weiter
Soziale Arbeit trifft Philosophie

Foto: Sickingen-Gymnasium Landstuhl
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Die ehemalige Schülerin Johanna Bittes war am Sickingen-Gymnasium Landstuhl zu Gast in den Ethikkursen der 10. Klassen von Michael Lenhard und im Ethikkurs der 11. Klasse von Achim Jung und berichtete über ihre engagierte Tätigkeit als Sozialarbeiterin in der Jugend- und Drogenberatungsstelle der Stadt Pirmasens. Sie hielt einen Vortrag, dem sie den Titel „Soziale Arbeit und Philosophie“ gegeben hatte. Dabei bezog sich die ehemalige Schülerin, die im Jahr 2017 am SGL das Abitur erfolgreich abgelegt hat, auch auf ihren Unterricht in der Oberstufe bei ihrem Philosophielehrer Achim Jung. Denn Johanna Bittes gehörte zu dem ersten Jahrgang am Sickingen-Gymnasium, der ab 2014 das Fach Philosophie als Leistungsfach belegen konnte. Das SGL ist heute immer noch die einzige Schule in Rheinland-Pfalz, an der Philosophie in der Oberstufe auch als Hauptfach gewählt werden kann. Besonders beeindruckend war es, als Johanna Bittes einen Ordner mit Unterlagen aus ihrer Tasche zog. Darin hatte sie im Verlauf der Oberstufe Materialien und Aufzeichnungen zu allen bis zum Abitur im Philosophieunterricht behandelten Themen gesammelt. Während ihres Studiums habe sie zu verschiedenen Gelegenheiten und Themenbereichen auf die Materialien aus ihrem Philosophieunterricht zurückgreifen können. Insbesondere der Bereich „Philosophische Ethik“ habe in ihrem Studium sowohl der Sozialwissenschaften als auch der Sozialarbeit eine große Rolle gespielt. Johanna Bittes hatte zunächst einige Semester Sozialwissenschaften in Kaiserslautern studiert. Das ebenso fächerübergreifende wie auch ziemlich theoretische Studium habe ihr zwar zunächst sehr zugesagt, da sie sich gerne mit wissenschaftlichen Texten auseinandersetze, aber es habe ihr der unmittelbare Bezug der Studieninhalte zum Menschen gefehlt. Zwar hätte sie auch mit einem sozialwissenschaftlichen Abschluss in einer Beratungsstelle arbeiten können, aber sie zog es doch vor, noch ein praxisorientierteres Studium zu absolvieren und wechselte daher nach Ludwigshafen, um dort Sozialarbeit zu studieren.
In ihrem Vortrag knüpfte Johanna Bittes auch an Themen an, die aktuell im Ethikunterricht der 10. und 11. Klasse behandelt werden. In der 11. Klasse waren zuletzt die Themen „Existentielle Freiheit“ und „Das Böse“ behandelt worden, in der 10. Klasse geht es aktuell um das Thema „Aggression“. Hier ergaben sich vielerlei Bezugspunkte zu dem, was Johanna Bittes aus ihrem Berufsalltag berichtete. Es begegnen ihr nämlich viele Menschen, die sich in existentiellen Notlagen befinden oder für Straftaten verurteilt worden sind. Sie berät Menschen, die im Leben falsche Entscheidungen getroffen haben und deshalb in Not geraten sind, aber auch solche, die an Suchterkrankungen leiden und deshalb Hilfe und Unterstützung brauchen. Darüber hinaus begegnen ihr auch viele Menschen, die, insbesondere aufgrund von Drogendelikten, mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind und nach einer Verurteilung richterlichen Auflagen unterliegen und sich bei der Pirmasenser Drogenberatung melden und Beratungsangebote wahrnehmen müssen. Indem sie darüber berichtete, wie sie über ihr soziales Engagement in einem Jugendhaus und bei Ferienfreizeiten zu ihrer Berufsentscheidung kam und welche vielfältigen Studienverläufe und möglichen Berufsperspektiven im sozialen Bereich sich ihr mit ihrer Studien- und Berufswahl erschlossen, verdeutlichte sie den Schülerinnen und Schülern eindringlich, wie wichtig die intensive Wahrnehmung der Angebote zur Studien- und Berufsorientierung am SGL tatsächlich ist.
Am Ende der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler von Johanna Bittes einerseits spannende Einblicke in das Studium und den Berufsalltag im Bereich Sozialarbeit erhalten, andererseits konnten sie aus dem Gesagten ermessen, dass das, was in der Schule vermittelt wird, für den weiteren Bildungsverlauf einen viel größeren Wert haben kann, als sie jetzt ermessen können.

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Autor:

Achim Jung aus Landstuhl

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