Schwangeren- und Familienberatungsstelle des SkF
Seit 20 Jahren gelungene Kooperation mit dem Nardini Klinikum

Von links: Ina Baur, Sabine van Riel, Dr. Monika Mader, Nina Lambrecht und Kerstin Ecker Foto: PS/SKF
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Landstuhl. Der kleine Felix (Name geändert) ist gerade erst vor wenigen Tagen im Nardini Klinikum in Landstuhl auf die Welt gekommen. Die dortige Abteilung der Geburtshilfe widmet sich der Betreuung von Schwangerschaften und verzeichnet circa 800 Geburten im Jahr. Im Fachbereich Gynäkologie und Geburtshilfe, unter Leitung von Chefärztin Dr. Monika Mader, hat man auch einen Blick auf die möglichen psychosozialen Probleme im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes. Felix und seine Mama bekommen deshalb in den ersten Tagen nach der Entbindung bereits Besuch von Nina Lambrecht, Dipl. Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin der Schwangerschaftsberatungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), in Landstuhl.
„Bereits seit 20 Jahren kooperieren wir mit der Fachabteilung des hiesigen Krankenhauses“, berichtet Kerstin Ecker, Leiterin der SkF-Beratungsstelle. Durch die wöchentlichen Besuche auf der Entbindungsstation kann das breite Angebot an psychosozialer Beratung und Hilfen den Frauen vorgestellt werden. Nicht wenige haben Bedarf an konkreter Unterstützung. Das trifft vor allem dann zu, wenn die Frauen alleinerziehend sind, oder wenn wirtschaftliche Notlagen bestehen.
„Die Vorgehensweise, wonach wir von uns aus auf die Frauen zugehen und bei Bedarf unsere Angebote vorstellen, ist bewusst niedrigschwellig gehalten“, erläutert Kerstin Ecker. Dieser Bereich der Arbeit der Schwangeren- und Familienberatungsstelle des SkF Landstuhl ist deshalb auch Teil der sogenannten Frühen Hilfen, die vorrangig präventiven Charakter haben. Was darunter zu verstehen ist, erklärt die Beraterin so: „Ziel ist es, junge Frauen und Familien zu einem Zeitpunkt zu erreichen, zu dem Probleme und Belastungen sich noch nicht verfestigt haben“. Konkret gelingt dies zum Beispiel durch gezielte Informationen zu den verschiedenen Leistungsbereichen, auf die Zugriff genommen werden kann.
Wer Unterstützungsbedarf hat, kann dann an den bereits erfolgten Kontakt zu der Beraterin anknüpfen. Grundsätzlich steht die Fachkraft des SkF allen Frauen der Entbindungsstation, etwa bei Fragen zu sozialen Leistungen, wie Elterngeld oder Unterhaltsvorschuss zur Verfügung.
Durch die bewährt gute Zusammenarbeit mit der Abteilung der Klinik ist es möglich, jedes Jahr durchschnittlich 260 Frauen zusätzlich zu erreichen und über die gesetzlichen Leistungen zu informieren. Darüber hinaus kommt insbesondere der Zusammenarbeit mit den Hebammen und dem Team der Wochenstation der Klinik große Bedeutung zu. „Es ist für uns auch gut zu wissen, dass wir in der Beratungsstelle anrufen können, wenn sich außerhalb der angegeben Sprechstunde ein Bedarf an Beratung abzeichnet“, so Sabine van Riel, leitende Hebamme der Fachabteilung im Nardini Klinikum. Auch sie ist, ebenso wie die leitende Kinderkrankenschwester Ina Baur, deshalb froh über die langjährige gute Zusammenarbeit.
Aufgrund der Corona Pandemie musste in den zurückliegenden Monaten zunächst auch die Beratung im Krankenhaus ausgesetzt werden. Unter strikter Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen konnten dann erstmals im Oktober, zur Freude aller, die Sprechstunden wieder aufgenommen werden. Vor dem Hintergrund der erneut ansteigenden Infektionszahlen ist man allerdings in Sorge, ob dies auch über den Winter aufrechterhalten werden kann.
Gleichwohl sind alle Beteiligten überzeugt, dass die nun über zwei Jahrzehnte bestehende vertrauensvolle Zusammenarbeit auch diese Krise überstehen wird. „Die Abteilung der Geburtshilfe, ebenso wie die Schwangeren- und Familienberatungsstelle, unterstützten und begleiteten den Weg ins Leben. Dazu gehört vor allem Zuversicht. Deshalb sind wir auch optimistisch, dass die Pandemie und ihre Einschränkungen überwunden werden können“, so der Ausblick von Kerstin Ecker. ps

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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