Konfirmanden spenden an die Elterninitiative krebskranker Kinder
Christel Noll nimmt 350 Euro entgegen

Untere Reihe:  Christel Noll, Luca Rheinheimer, Yannick Masanek, Amelie Makus und Luca Raudonat. Mittlere Reihe: Anna Jung, Hannah Radtke, Lukas Weber, Pfarrerin  Anja Scheel- Böß. Hintere Reihe: Trixi Rauleder, Sophie Müller, Maxime Lamberz und René Fröhlich. Nicht auf dem Bild: Kyana Göttel, Lars Richter und Tim Constanz.
  • Untere Reihe: Christel Noll, Luca Rheinheimer, Yannick Masanek, Amelie Makus und Luca Raudonat. Mittlere Reihe: Anna Jung, Hannah Radtke, Lukas Weber, Pfarrerin Anja Scheel- Böß. Hintere Reihe: Trixi Rauleder, Sophie Müller, Maxime Lamberz und René Fröhlich. Nicht auf dem Bild: Kyana Göttel, Lars Richter und Tim Constanz.
  • Foto: Rüb-Makus
  • hochgeladen von Stephanie Walter

Landstuhl/Reichenbach-Steegen. In der Ortsgemeinde Reichenbach-Steegen ist es bei den Konfirmanden zur Tradition geworden, einen Teil des Geldes, welches die Kinder zu ihrem Festtag geschenkt bekommen, zu spenden.
Die 14 Mädchen und Jungen machten Vorschläge, wem die Spende zugute kommen soll. Da einige Konfirmanden die St.-Katharina-Realschule in Landstuhl besuchen und Schulkameraden in der Schule kennen, die aufgrund einer Krebserkrankung schon langwierige Klinikaufenthalte mit Chemotherapien durchleben mussten, wurde auch die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e. V. vorgeschlagen und diese erhielt auch die meisten Stimmen. Der Verein, der im Jahr 1982 von betroffenen Eltern, Ärzten und Kinderkrankenschwestern ins Leben gerufen wurde, kümmert sich um betroffene Eltern und Kinder und sorgt dafür, dass sie tagtäglich gut versorgt sind.
Christel Noll, die als betroffene Mutter mitarbeitet, freute sich, eine Spende in Höhe von 350 Euro entgegennehmen zu können. Sie erklärte den Konfirmanden und Pfarrerin Anja Scheel-Böß, wie das Geld für die Kinder verwendet wird. Mit ehrenamtlichem Engagement und zahlreichen Spenden wurde über die Jahre vieles erreicht: das onkologische Zentrum der Homburger Kinderklinik wurde kindgerechter gestaltet, medizinische Ausstattungen optimiert, Forschungen intensiviert, das Team der Ärzte und Pflegekräfte verstärkt, zusätzliche Spieleinrichtungen für die jungen Patienten geschaffen, Wohnbereiche für ihre Familien angeschlossen, die psychologische Betreuung verbessert und die häusliche Nachsorge ausbaut.
Vielleicht kann mit dem Geld ein Besuch der Klinikclowns oder ein Ausflug in den Europapark finanziert werden. Sicher ist, das Geld kommt eins zu eins bei den Kindern an. (ps)

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