Sabotageverdacht: Kabeldiebstahl bei Hauptstuhl legt Zugverkehr lahm
- Symbolfoto: Auf der Bahnstrecke zwischen Kaiserslautern und Homburg kam es am Samstag zu massiven Behinderungen, nachdem ein Signalkabel bei Hauptstuhl beschädigt worden war. Die Bundespolizei ermittelt.
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Ein beschädigtes Signalkabel auf der Bahnstrecke zwischen Kaiserslautern und Homburg sorgte am Samstag für erhebliche Verzögerungen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sabotage.
Hauptstuhl. Am Morgen des 4. Oktober wurde die Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern durch die DB Regio AG über eine technische Störung informiert. Gegen 6.30 Uhr trafen Techniker in der Nähe von Hauptstuhl ein und stellten ein durchtrenntes Signalkabel fest.
Kabel vorsätzlich beschädigt
Das Signal- und Gleisfreimeldekabel wurde offenbar mit erheblicher Kraft zerschnitten. Ein weiteres Kabel wurde ebenfalls beschädigt. Diese Leitungen sind für die Meldung entscheidend, ob sich ein Zug im betreffenden Streckenabschnitt befindet oder ob die Strecke frei ist.
Zugverkehr im Sichtbetrieb
Aufgrund der Beschädigungen konnten Züge zwischen Kaiserslautern und Homburg von 6.30 bis etwa 15.30 Uhr nur im „Fahren auf Sicht“ verkehren. Es entstand eine Gesamtsumme von rund 220 Minuten Verspätung. Ein genauer Schadenswert kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet und bittet Zeugen, sich mit sachdienlichen Hinweisen zu melden. red
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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