Hitze-Warnung für die Südpfalz: Diese Tipps können jetzt wichtig werden
- Wer bei Hitze unterwegs ist, braucht Schatten, Kopfbedeckung und genug zu trinken
- Foto: KV SÜW
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Landkreis Südliche Weinstraße. Sommerlich warm bis heiß. In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen wieder deutlich. Zum „Tag des Sonnenschutzes“ am Samstag, 21. Juni geben die Fachkräfte Gemeindeschwester plus im Landkreis Südliche Weinstraße alltagsnahe Tipps, wie vor allem ältere Menschen gut durch die Hitze kommen.
Die Fachkräfte sprechen das Thema auch bei Hausbesuchen an und bei den regelmäßig stattfindenden Plauderspaziergängen. Alle Infos dazu bündelt die Kreisverwaltung online unter www.suedliche-weinstrasse.de/plauderspaziergang.
Was bei Hitze hilft, von Kleidung bis Trinken
Die Fachkräfte empfehlen im Sommer helle, luftige und nicht zu enganliegende Kleidung. Bei Sonne raten sie zu einer Kopfbedeckung, die auch Ohren und Nacken schützt, sowie zu Schuhen, die den Fußrücken bedecken. Für die Augen nennen sie eine Sonnenbrille mit dem Hinweis auf absoluten UV-Schutz (UV 400).
Für unbedeckte Haut raten sie zu großzügigem Eincremen. Sie empfehlen, sich etwa eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien einzucremen und mehrmals täglich nachzucremen. Auch nach einem Aufenthalt im Wasser soll man erneut eincremen, damit die Schutzwirkung erhalten bleibt. Medizinische Fragen sollen Betroffene mit einer Ärztin oder einem Arzt abklären.
Außerdem raten die Fachkräfte dazu, zu viel Sonne und Überanstrengung zu vermeiden. Mittags wirkt die Sonne stärker als morgens und abends. Wer Aktivitäten im Freien plant, sollte sich vorher über UV-Index und erwartete Temperaturen informieren. Für Spaziergänge empfehlen sie schattige Wege und ein Getränk. Körperliche Aktivitäten sollen, wenn möglich, auf die frühen Morgen- oder Abendstunden fallen. Das gilt auch für Gartenarbeit.
Bei großen Einkäufen sehen sie Hilfe aus Familie, Nachbarschaft oder Freundeskreis als sinnvoll an. Auch geplante Ruhepausen helfen. Zum Abkühlen nennen sie Fußbäder, kühlende Waschungen oder Einreibungen, besonders vor dem Schlafengehen.
Beim Trinken betonen die Fachkräfte, dass bei Seniorinnen und Senioren das Durstgefühl schwächer sein oder verzögert einsetzen kann. Das kann zu erheblichem Flüssigkeitsmangel führen. Sie raten dazu, sich aktiv ans Trinken zu erinnern, auch wenn man nicht durstig ist oder unterwegs ist. Bei Hausbesuchen und Plauderspaziergängen verteilen die Fachkräfte Gemeindeschwester plus nach Angaben der Kreisverwaltung praktische Trinkflaschen.
So erreichen Sie die Gemeindeschwester plus in Ihrer Verbandsgemeinde
Für die Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels, die Stadt Bad Bergzabern sowie Böllenborn, Gleiszellen-Gleishorbach, Klingenmünster und Pleisweiler-Oberhofen ist Ute Wingerter zuständig. Sie ist erreichbar unter 06341 940 656 und per E-Mail an Ute.Wingerter@suedliche-weinstrasse.de.
Für die Verbandsgemeinde Edenkoben ist Katharina Rösch zuständig. Sie ist erreichbar unter 06341 940 657 und per E-Mail an Katharina.Roesch@suedliche-weinstrasse.de.
Für die Verbandsgemeinde Herxheim sowie Dierbach, Hergersweiler, Kapsweyer, Niederotterbach, Oberhausen, Schweighofen und Steinfeld ist Jana Hoyer zuständig. Sie ist erreichbar unter 06341 940 699 und per E-Mail an Jana.Hoyer@suedliche-weinstrasse.de.
Für die Verbandsgemeinde Landau-Land ist Claudia Sarter zuständig. Sie ist erreichbar unter 0159 040 207 88 und per E-Mail an gemeindeschwester.plus@sozialstation-landau.de.
Für die Verbandsgemeinde Maikammer ist Marleen Kunstätter zuständig. Sie ist erreichbar unter 06321 855 1722 und per E-Mail an marleen.kunstaetter@neustadt.eu.
Für die Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich sowie Barbelroth, Birkenhördt, Dörrenbach, Kapellen-Drusweiler, Niederhorbach, Oberotterbach, Oberschlettenbach, Schweigen-Rechtenbach und Vorderweidenthal ist Nadja Hieb zuständig. Sie ist erreichbar unter 06341 940 658 und per E-Mail an Nadja.Hieb@suedliche-weinstrasse.de.
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |