Münchener Bildhauer Martin Mayer zu Gast in Landau
Vater der Landavia besucht sein Werk

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (r.) gemeinsam mit Künstler Martin Mayer an der Landavia auf dem Martha-Saalfeld-Platz in der Landauer Innenstadt.
  • Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (r.) gemeinsam mit Künstler Martin Mayer an der Landavia auf dem Martha-Saalfeld-Platz in der Landauer Innenstadt.
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  • hochgeladen von Thomas Klein

Landau. „Hure Babylon“, „unästhetisch“ und „vulgär“: So lauteten vor rund 40 Jahren die Reaktionen auf das überlebensgroße Bronzebildnis einer kurvigen Frau, die zunächst im Hof der Villa Streccius und im Goethepark stand und heute ihren festen Platz auf dem Martha-Saalfeld-Platz im Herzen der Landauer Innenstadt gefunden hat. Heute sind die Kritikerinnen und Kritiker des Werks längst verstummt und die über zwei Meter große und siebeneinhalb Zentner schwere Dame mit dem Namen „Palatina Bacchabunda“, besser bekannt als Landavia, ist zu einem echten Wahrzeichen der Südpfalzmetropole geworden. Der Münchener Bildhauer Martin Mayer, der die Bronzestatue in den frühen 1980er Jahren angefertigt hatte, war jetzt nach vielen Jahren wieder einmal zu Gast in Landau und stattete seinem Kunstwerk gemeinsam mit Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron einen Besuch ab.
„Kein Kunstwerk hat in Landau und der Südpfalz je so viele Reaktionen und Diskussionen ausgelöst wie unsere Landavia“, betont Dr. Ingenthron. „Gemeinsam mit dem Bildnis von Martin Luther auf dem Stiftskirchenplatz und der Skulptur der Haarwaschenden im Innenhof des Rathauses, die bei Brautpaaren seither ein überaus beliebtes Fotomotiv ist und den meisten Besucherinnen und Besuchern ebenfalls wohl bekannt sein dürfte, ist die Landavia auf dem Martha-Saalfeld-Platz fester Bestandteil des Erscheinungsbilds unserer Stadt.“ Er freue sich über den Besuch des Münchener Künstlers und dessen Frau in Landau. „Martin Mayer hat den Besuch in der Stadt Landau, zu deren Kunst im öffentlichen Raum er einen so wichtigen Beitrag geleistet hat, sehr genossen. Er war voll des Lobes für die positive Entwicklung unserer Stadt. Ich habe ihn daher gerne zu einem baldigen weiteren Aufenthalt in Landau eingeladen“, so Dr. Ingenthron.
Der Bildhauer, Grafiker und Zeichner Martin Mayer entstammt einer pfälzischen Familie, wurde 1931 in Berlin geboren, ging in Kaiserslautern zur Schule und lebt seit seinem 15. Lebensjahr in München. Dort studierte er an der Akademie der Bildenden Künste und ist seitdem als selbstständiger Bildhauer tätig. Seine Skulpturen sind neben Landau auch in Städten wie München, Bonn, Mannheim oder Speyer zu finden. stp

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Thomas Klein

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