Testalarm in Landau und SÜW: Was hinter dem Warntag steckt

Bundesweiter Warntag im Kreis Südliche Weinstraße und Landau: Die Stadt Landau löst am Warntag ihr Sirenennetz aus | Foto: Stadt Landau
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  • Bundesweiter Warntag im Kreis Südliche Weinstraße und Landau: Die Stadt Landau löst am Warntag ihr Sirenennetz aus
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SÜW/Landau. Am Donnerstag, 11. September, heulen um 11 Uhr in der Region die Sirenen: Der Landkreis Südliche Weinstraße und die Stadt Landau beteiligen sich am bundesweiten Warntag, der als gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen stattfindet. Ziel des Warntags ist es, die Warnmittel zu testen, die Menschen mit den verschiedenen Warnsystemen vertraut zu machen und die richtige Reaktion im Ernstfall zu schulen.

„Die Kommunen entscheiden selbst, welche Alarmierungsmittel sie auslösen“, sagt Landrat Dietmar Seefeldt. In Landau ertönen die Sirenen stadtweit, während im Landkreis SÜW die Feuerwehreinsatzzentralen der Verbandsgemeinden Sirenen auslösen – jedoch nicht in jeder Ortsgemeinde, da diese Geräte nicht überall vorhanden seien. Ergänzend dazu werden bundesweit auch die Warnapps KATWARN und NINA aktiviert. 

Schon gewusst?

KATWARN und NINA sind Warn-Apps, die Sie in Notfällen wie Unwettern oder Bränden rechtzeitig informieren.

  • KATWARN sendet regionale Warnungen direkt an Ihr Smartphone.
  • NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) bietet zusätzlich bundesweite Warnungen und Tipps zum Verhalten.
Beide Apps können kostenlos im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

Handybesitzerinnen und -besitzer erhalten außerdem automatisch eine Cell-Broadcast-Nachricht, die ähnlich wie eine SMS direkt aufs Display geschickt wird.
 

Bundesweiter Warntag 2025: So sah die Cell-Broadcast-Nachricht auf dem Handy im Vorjahr aus | Foto: Screenshot Katharina Wirth
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„Am Warntag geht es nicht nur ums Ausprobieren der Technik“, erklärt Stefan Krauch, Leiter des städtischen Brand- und Katastrophenschutzes in Landau. „Wir wollen die Menschen auch daran erinnern, welche Warnmittel es gibt, wie diese zusammenwirken – und vor allem, wie man im Ernstfall richtig reagiert.“

Probewarnung über KATWARN: In der App sieht die Meldung zum Bundesweiten Warntag 2025 so aus | Foto: Screenshot Katharina Wirth
  • Probewarnung über KATWARN: In der App sieht die Meldung zum Bundesweiten Warntag 2025 so aus
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Wie kann ich mitmachen?

Zusätzlich zu den Sirenentönen der Stadt oder einzelnen Ortsgemeinden können Bürgerinnen und Bürger Warnapps wie KATWARN und NINA vorab herunterladen. Beide Apps werden am Bundesweiten Warntag aktiviert und sind auch darüber hinaus hilfreiche Apps, um beispielsweise auch zu Wetterwarnungen und anderen Notfälle schnell und seriös informiert zu werden. 

"Nur, wer Sirenentöne kennt und diese zuordnen kann, wird sich im Ernstfall richtig verhalten. Auch dazu dient der Warntag", betont die Stadt Landau. 

Entwarnung ab 11.45 Uhr

Gegen 11.45 Uhr folgt eine Entwarnung für alle Warnmittel. Für einen besseren Überblick hat die Stadt Landau Flyer aufgelegt, die im Rathaus ausliegen und auch online bereitstehen.

Landrat Dietmar Seefeldt ruft zur Aufmerksamkeit auf: „Bleiben Sie auch am Warntag achtsam und vermeiden Sie nicht notwendige Nachfragen bei Feuerwehr oder Polizei.“ Seefeldt empfiehlt, die Warnapps herunterzuladen und zusätzlich Freunde und Familienmitglieder über den Warntag zu informieren.

Umfrage zum Bundesweiten Warntag

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) führt im Nachgang wie bereits im Vorjahr eine Umfrage durch, um in Erfahrung zu bringen, wie erfolgreich die unterschiedlichen Warnsysteme funktioniert haben. Ab 11 Uhr können Erfahrungen und Wahrnehmungen zum Warntag hier mitgeteilt werden: www.warntag-umfrage.de [red/kata]

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Bundesweite Warntag ist am Donnerstag, 11. September 2025. Ab 11 Uhr wird eine Probewarnung verschickt. Die Entwarnung erfolgt um 11.45 Uhr.
Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt.
Der Bundesweite Warntag testet die Warnsysteme in Deutschland. Er soll außerdem dazu anregen, sich darüber zu informieren, wie die Bevölkerung in Notfällen gewarnt wird.
Der Bundesweite Warntag, der meist am zweiten Donnerstag im September stattfindet, wird von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam geplant. Zuständig sind das BBK auf Bundesebene, die Innenministerien der Länder und die Katastrophenschutzbehörden der Kommunen.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kommune, zum Beispiel im Rathaus oder bei der Feuerwehr, wie vor Ort am Bundesweiten Warntag gewarnt wird. Nicht alle Kommunen nehmen teil, da die Teilnahme freiwillig ist. Welche Warnkanäle getestet werden, hängt von den verfügbaren Möglichkeiten vor Ort ab.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.warnung-der-bevoelkerung.de oder www.landau.de/katastrophenschutz

Bundesweiter Warntag – Sirenen und Warnsysteme werden getestet
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Autor:

Katharina Wirth aus Herxheim

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