Preis für Zivilcourage: Landkreis Südliche Weinstraße sucht Vorschläge
- Preis für Zivilcourage: Wenn Menschen in einer Notsituation helfen oder als Zeugin oder Zeuge nicht wegschauen, können sie dafür offiziell ausgezeichnet werden
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Landau. Wer im Notfall geholfen und nicht weggeschaut hat, soll dafür Anerkennung bekommen. Landrat Dietmar Seefeldt bittet die Bevölkerung, Menschen aus dem Landkreis Südliche Weinstraße für den Preis für Zivilcourage Rheinland-Pfalz zu nominieren.
Das rheinland-pfälzische Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr verleiht den Preis am Montag, 8. Dezember, in Mainz an Bürgerinnen und Bürger, die sich in einer Notsituation beispielgebend eingesetzt haben. Wie das Ministerium betont, zählt nicht nur das direkte Eingreifen. Auch besonnenes Handeln aus der Distanz kann helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Vorschläge bis Dienstag, 30. September, möglich
Landrat Dietmar Seefeldt ruft dazu auf, dem Ministerium Menschen aus dem Landkreis zu melden, die in einer Notsituation geholfen haben. Geehrt werden kann jede Einzelperson, die zum Beispiel eine Straftat verhindert oder als Zeugin oder Zeuge einer Gewalt- oder Straftat engagierte Hilfe gezeigt hat.
Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine Urkunde, eine Skulptur und einen Geldpreis von mindestens 500 Euro pro Person. Die Verwaltung nimmt Vorschläge bis Dienstag, 30. September, für das laufende Jahr an. Später eingereichte Bewerbungen berücksichtigt sie automatisch im Folgejahr.
Vorschläge reichen Interessierte über die bereitgestellten Formulare online ein: Preis für Zivilcourage Rheinland-Pfalz. Eine Jury unter dem Vorsitz von Staatssekretär Dirk Herber wählt die auszuzeichnenden Personen aus.
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |