Kreis SÜW unterstützt Spendenaufruf nach Tötungsdelikt in Stade
- Viele Mitarbeitende in Behörden erleben zunehmend Bedrohungen. Nach der Tat in Stade unterstützt der Kreis SÜW einen Spendenaufruf für Betroffene und Hinterbliebene.
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Landau. Nach dem Tötungsdelikt in Stade, bei dem Ende Juni ein Mann sechs Mitarbeitende einer Jugendeinrichtung und des Jugendamtes bei einem Hilfeplangespräch getötet haben soll, zeigt der Landkreis Südliche Weinstraße Solidarität und unterstützt einen offiziellen Spendenaufruf.
Die Kreisverwaltung betont in einer Pressemitteilung, dass Bedrohungen und Gewalt gegen Mitarbeitende von Behörden bundesweit zunehmen. Auch in der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße habe das in den vergangenen Jahren immer wieder eine Rolle gespielt, besonders im Jugendamt.
Landrat und Verwaltung sprechen Beileid aus
Landrat Dietmar Seefeldt, Erster Kreisbeigeordneter Georg Kern und Kreisjugendamtsleiterin Hannelore Schlageter äußern ihre Betroffenheit über die Tat und sprechen den Angehörigen und dem Umfeld der Opfer ihr Beileid aus. Der Fall wirke bei den Mitarbeitenden des Kreisjugendamtes der Südlichen Weinstraße weiter nach, auch wenn die Vorfälle in Stade aus der Medienberichterstattung weitgehend verschwunden seien.
Seefeldt, Kern und Schlageter unterstützen den Spendenaufruf des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Hannover zugunsten der Betroffenen und ihrer Hinterbliebenen. Nach Angaben des Kirchenkreises richteten der Kirchenkreis und die Region Hannover das Spendenkonto gemeinsam ein, um Betroffene und ihre Familien schnell und unbürokratisch zu unterstützen.
Wer spenden möchte, kann das über dieses Konto tun. Kontoinhaber: Ev.-luth. Kirchenkreis Hannover. IBAN: DE50 5206 0410 7001 0001 01. BIC: GENODEF1EK1. Verwendungszweck: Soforthilfe Stade.
Weitere Informationen gibt es online unter kirche-hannover.de. Wie die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße mitteilt, soll die Hilfe damit den Betroffenen und Hinterbliebenen zugutekommen. red
Autor:Thorsten Kornmann aus Karlsruhe |