Fernwärme in Landau: Neue Online-Karte zeigt Ausbaupläne für vier Jahre
- Wer wissen will, ob die eigene Straße bald Fernwärme bekommt, kann jetzt in Landau online nachsehen.
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Landau. Wer wissen will, ob und wann die eigene Straße beim Fernwärmeausbau dran sein könnte, bekommt jetzt schneller eine Orientierung. Die Stadt Landau hat gemeinsam mit der EnergieSüdwest AG eine Online-Karte veröffentlicht, die zeigt, wo in den kommenden vier Jahren der Ausbau des Fernwärmenetzes geplant ist.
Bürgerinnen und Bürger können in dem Vierjahresplan nachsehen, in welchen Straßen neue Leitungen vorgesehen sind. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, aktualisiert und ergänzt sie den Plan regelmäßig.
Hier ist die Karte abrufbar
Die Karte steht im GeoPortal der Stadt Landau im Bereich Ver- und Entsorgung. Außerdem gibt es sie im städtischen Klimaschutzportal unter landau.klimaschutzportal.rlp.de, dort unter Wärmeplan und Fernwärmeausbau und dann Alles zum Fernwärmeausbau.
Bürgermeister und Klimadezernent Lukas Hartmann sagt: „Ich freue mich, dass täglich Nachrichten die Stadtverwaltung erreichen, bei der sich Landauerinnen und Landauer für die Fernwärme interessieren und wissen möchten, wann sie endlich angeschlossen werden. Um ihnen die Überlegungen zur eigenen Heizung zu erleichtern, finden Bürgerinnen und Bürger eine erste Übersicht der derzeit geplanten Maßnahmen jetzt rund um die Uhr online.“
Die Stadt ordnet die Veröffentlichung als Teil der kommunalen Wärmewende ein. Bis zum Jahr 2045 soll der überwiegende Teil der Kernstadt an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Als Ausgangspunkte nennt die Stadt das neu entstehende Gewerbegebiet D12, aus dem künftig der Großteil der Fernwärme kommen soll, sowie das bestehende Netz in der Südstadt, das zuerst schrittweise wächst.
Aktuell verlegt die Stadt nach eigenen Angaben unter anderem in der Reiterstraße, der Moltkestraße, dem Wolfsweg, dem Marienring und der Mozartstraße neue Fernwärmeleitungen.
Wer Fragen zum Anschluss, zu Kosten oder zum zeitlichen Ablauf hat, findet im Klimaschutzportal auch weiterführende Informationen sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Für neu erschlossene Gebiete plant die Stadt zudem Informationsveranstaltungen, damit Bürgerinnen und Bürger Fragen direkt stellen können.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |