Zum Werk von Joseph von Eichendorf
Lesekonzert

Landau. Joseph von Eichendorf (1788 - 1857) besang wie kein anderer romantischer Dichter seine Heimat. Auf Schloss Lubowitz bei Ratibor aufgewachsen, durchstreifte er mit seinem Bruder die „Täler weit und Höhen“ und war somit ein früher Wandervogel.
Im Völkergemisch von Oberschlesien beherrschte er neben seiner Muttersprache Deutsch auch das Polnische und Mährische.
Besonders faszinierten ihn deren Volklieder und Märchen. Was er unter Heimat versteht, ist nicht auf Sprache oder Nation beschränkt. Seine Heimat ist im Gegenteil etwas sehr großes, weites und universelles, immer ersehnt und nie erreicht. In einem Lesekonzert verschränken sich Gedichte und Prosa mit Melodien von Robert Schumann und Hugo Wolf, die besonders oft Gedichte von Eichendorff vertonten. So ergibt sich eine Ahnung von der Sehnsucht nach Geborgenheit und Gewissheit in einem umfassenden Ganzen.
Die Matinee am Sonntag, 24. Februar , 11 Uhr, im Frank-Loebschen-Haus, wird gestaltet von Elke Moning, Rezitation und Isabel Eichenlaub, Cello. ps

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