Schwerer Unfall bei Matzenbach: Fahrer im Hubschrauber
- Nach einem Frontalzusammenstoß auf der L 364 bei Matzenbach musste ein 22-Jähriger von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit und per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Straße war wegen des schweren Unfalls und der Bergung rund vier Stunden voll gesperrt.
- Foto: Polizeiinspektion Kusel und Polizeiwache Schönenberg-Kübelberg
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Matzenbach. Am Donnerstag, 9. Juli, kam es gegen 15.30 Uhr auf der L 364 zwischen dem Matzenbacher Ortsteil Gimsbach und Neunkirchen am Potzberg zu einem Frontalzusammenstoß mit zwei beteiligten Autos.
Nach ersten Erkenntnissen geriet ein in Richtung Neunkirchen fahrender Pkw in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Mazda zusammen. Der Wagen, der auf die Gegenfahrbahn geraten war, kam anschließend von der Straße ab, überschlug sich und blieb in einem Feld liegen. Der 22 Jahre alte Fahrer des anderen Autos musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus seinem Wagen befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Stand nicht.
Die 32 Jahre alte Fahrerin des zweiten beteiligten Fahrzeugs blieb nach Angaben der Polizeiinspektion Kusel und Polizeiwache Schönenberg-Kübelberg offenbar unverletzt. Ihr fünf Jahre alter Sohn, der mit im Auto saß, erlitt leichte Verletzungen und kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Staatsanwaltschaft beauftragte ein Gutachten zur Rekonstruktion des Unfalls. Die L 364 war für rund vier Stunden voll gesperrt. Neben Polizei und Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Matzenbach und Glan-Münchweiler, die Straßenmeisterei Kusel sowie die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung Kusel im Einsatz, weil auslaufende Betriebsstoffe das Erdreich verunreinigen konnten.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |