Prämierungsfeier zeigt: Die Pfalz kann's – Landesprämierung für Wein und Sekt
- Die Träger der drei Großen Staatsehrenpreise in der Pfalz stellten sich zum Gruppenfoto: Wein- und Sektgut Wilhelmshof (Siebeldingen), Weingut Hartmann (Kirrweiler) und Wachtenburg Winzer eG. Kammerpräsident Horper (von links), die Weinkönigin der Pfalz Anna Cölsch und Weinbauministerin Daniela Schmitt gratulierten.
- Foto: LWK RLP/Kai Mehn
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Pfalz. Im Saalbau zu Neustadt an der Weinstraße durften die pfälzischen Winzer und Brenner den Lohn für ihre durchgehend hohe Qualität der Erzeugnisse ernten - denn die Landwirtschaftskammer und das Land Rheinland-Pfalz veranstalteten ihre jährliche Prämierungsfeier. Als Höhepunkt jedes Prämierungsjahres werden die Ehrenpreise, Staatsehrenpreise und Großen Staatsehrenpreise an Winzerinnen und Winzer verliehen, die bei der Landesprämierung für Wein und Sekt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz über einen längeren Zeitraum besonders erfolgreich abgeschnitten haben. In diesem Rahmen wurden gleichzeitig auch die pfälzischen Brennerinnen und Brenner geehrt, die bei der Prämierung erfolgreich teilnahmen.
„Wir durchleben schwierige Zeiten, gerade im Weinbau. Doch umso wichtiger ist es, die beeindruckende Qualität der regionalen Erzeugnisse entsprechend zu belohnen“, sagte der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Ökonomierat Michael Horper. „Die Landesprämierung ist seit mehr als sieben Jahrzehnten ein verlässlicher Gradmesser für höchste Qualität. Damit diese Tradition der Qualität fortgeführt werden kann, würdigen wir diese Leistungen“, so Kammerpräsident Horper. Für ihn stehen die ausgezeichneten Erzeugnisse, die eine Kammerpreismünze tragen dürfen, an der qualitativen Spitze und haben für den Markt eine Leitfunktion.
Weinbauministerin Daniela Schmitt überreichte die Preise gemeinsam mit dem Kammerpräsidenten und sagte in ihrer Ansprache: „Der Weinbau ist in Rheinland-Pfalz weit mehr als ein Aushängeschild. Er ist prägender Wirtschaftsfaktor und steht exemplarisch für erfolgreiche Familienbetriebe, für mit der Natur verbundene Arbeits- und Ausbildungsplätze. Landwirtschaft und Weinbau sind Stabilitätsanker unseres Wohlstands und machen unsere ländlichen Räume lebendig und attraktiv. Damit das so bleibt, setzen wir mit Hofübernahmeprämie und Junglandwirteförderung gezielt Anreize, damit junge Menschen Betriebe gründen oder weiterführen. Zugleich investieren wir in eine dynamische Forschungslandschaft, die digitale Anwendungen mit der Praxis unserer Winzerinnen und Winzer verbindet. So sichern wir auch in Zukunft hohe Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz im Weinbau. Mit dem ‚Weinbaupaket plus‘ 2025 reagieren wir entschlossen auf Absatzrückgänge und Preisverfall in der Fassweinvermarktung und stärken nachhaltiges Wirtschaften. Die herausragende Bedeutung des rheinland-pfälzischen Weinbaus in wirtschaftlicher, kultureller und landschaftsprägender Hinsicht zu sichern und auszubauen, ist und bleibt ein zentrales Ziel der Landesregierung.“
Insgesamt wurden im abgelaufenen Prämierungsjahr 8.286 Weine, Sekte und Perlweine bewertet. 636 Betriebe haben sich an der Prämierung mit ihren Erzeugnissen beteiligt. Dabei verliehen die Prüferinnen und Prüfer 2.612 Mal die Goldene, 3.630 Mal die Silberne und 1.377 Mal die Bronzene Kammerpreismünze. Für das Anbaugebiet Pfalz gilt dabei folgende Statistik: 179 Betriebe stellten 3225 Erzeugnisse aus, die 820 Goldene, 1.661 Silberne und 515 Bronzene Kammerpreismünzen erzielten. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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