Handwerk ehrt Lebensleistung – Goldene Meisterfeier 2026
- Dirk Fischer, Präsident der Handwerkskammer der Pfalz, bei der Begrüßung
- Foto: Martin Koch/gratis
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Donnersbergkreis. Mit einem Festakt hat die Handwerkskammer der Pfalz die Goldenen Meisterinnen und Meister des Jahrgangs 1976 ausgezeichnet. Im Rahmen der Feierstunde würdigte die Handwerkskammer nicht nur fünf Jahr zehnte gelebter Handwerkstradition, sondern auch das Lebenswerk und die Verdienste der pfälzischen Meisterinnen und Meister, die als Rückgrat der mittelständischen Wirtschaft gelten.
Die feierliche Verleihung der Goldenen Meisterbriefe fand im Bürgerhaus Schuhfabrik in Waldfischbach statt. Vor zahlreichen Gästen, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, wurden die Jubilare für ihr jahrzehntelanges Engagement, ihre fachliche Spitzenleistung und ihre Vorbildrolle innerhalb der Handwerksgemeinschaft geehrt.
Aus dem Donnersbergkreis wurden folgende Meister und Meisterinnen gewürdigt: Franz Ecker (Augenoptikermeister aus Kirchheimbolanden), Gerhard Glanz (Modellbauermeister aus Gerbach), Dieter Klein (Elektroinstallateurmeister aus Zellertal), Brigitte Mannert (Friseurmeisterin aus Bayerfeld) und Siegfried Müller (Installateur- und Heizungsbauermeister aus Marnheim).
„Der Goldene Meisterbrief soll zum Ausdruck bringen, dass die Handwerksorganisation die Lebensleistung ihrer verdienten Meisterinnen und Meister würdigt. Er ist ein Zeichen unserer Anerkennung und des Dankes für Ihr handwerkliches Schaffen, für Ihr Engagement in der Handwerksorganisation und für Ihre Leistungen in der Berufsausbildung“, sagte Dirk Fischer, Präsident der Handwerkskammer der Pfalz, in seiner Festrede.
Der besondere Dank des Präsidenten galt allen Jubilarinnen und Jubilare, die sich viele Jahre oder sogar Jahrzehnte ehrenamtlich in Prüfungsausschüssen und anderen handwerklichen Gremien engagiert haben. Sie seien Vorbilder für junge Menschen und hätten ein Stück Wirtschaftsgeschichte geschrieben.
Die Goldene Meisterfeier macht zugleich deutlich, welche nachhaltige Bedeutung das Handwerk für Gesellschaft und Alltag hat. Ob Bau, Gesundheit, Ernährung oder Energie – ohne Handwerkerinnen und Handwerker wären zentrale Lebensbereiche undenkbar. Das Handwerk schafft Arbeitsplätze, bildet den Nachwuchs aus, stärkt die Regionen und bleibt ein unverzichtbarer Teil der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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