Einbürgerungsfeier im Kreishaus – 25 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Donnersbergkreis
- Im Rahmen einer feierlichen Einbürgerungsfeier erhielten im Kreishaus insgesamt 25 Personen offiziell die deutsche Staatsangehörigkeit.
- Foto: Kreisverwaltung Donnersbergkreis
- hochgeladen von Ralf Vester
Kirchheimbolanden. Im Rahmen einer feierlichen Einbürgerungsfeier am 3. Februar 2026 erhielten im Kreishaus insgesamt 25 Personen offiziell in die deutsche Staatsangehörigkeit. Zusätzlich er hielt eine weitere Person die deutsche Staatsangehörigkeit durch Erklärungserwerb nach § 5 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG).
Eingebürgert wurden 24 Erwachsene und ein zweijähriges Kind, das im Rahmen einer Miteinbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit erhielt. Die Staatsangehörigkeit im Erklärungserwerb erhielt ein Erwachsener. Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus Somalia, der Ukraine, der Türkei, Albanien, Serbien, Kanada, Pakistan, Russland, Afghanistan, Italien, Syrien, Ruanda und dem Kosovo. Der Erklärungserwerb erfolgte für eine Person aus den USA. Nach aktuellem Kenntnisstand behalten alle Eingebürgerten ihre bisherige Staatsangehörigkeit und werden somit Mehrstaater.
Im Mittelpunkt der Feier standen die persönliche Bedeutung der Einbürgerung sowie das Bekenntnis zur gemeinsamen demokratischen Zukunft. Silvia König, Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration des Donnersbergkreises, betonte in ihrem Grußwort, dass Einbürgerung weit mehr sei als ein formaler Akt. Sie stehe für Zugehörigkeit, Anerkennung und das bewusste Ja zu diesem Land. Die Einbürgerung würdige den Weg, den die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Geduld, Einsatz und Mut gegangen seien, und eröffne zugleich neue Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens.
In kurzfristiger Vertretung von Landrat Rainer Guth wandte sich Andrea Engelhardt, Referatsleiterin Rechtsangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten, Kommunalaufsicht und Kreisrechtsausschuss an die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Sie hob hervor, dass der Donnersbergkreis von der Vielfalt der Menschen lebe, die hier zusammenkommen. Unterschiedliche Lebenswege, Erfahrungen und Perspektiven stärkten die Gesellschaft und machten Demokratie im Alltag erlebbar – sei es in Vereinen, Nachbarschaften, Schulen oder der Kommunalpolitik. Sie ermutigte die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Musikalisch wurde die Feierstunde durch Peter Rusch und Eugen Krapp von einem stimmungsvollen Rahmenprogramm begleitet, das der Veranstaltung einen würdigen und zu gleich persönlichen Charakter verlieh. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.