Strom wird im Ländle durch den Ausbau von erneuerbaren Energien günstiger

Foto: Symbolbild Jose Malagon Arenas/pixabay.com
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Karlsruhe. Region. Die Preise für Strom und Gas sanken 2024. Hochrechnungen bis 2029 zeigen: Strom wird durch den Ausbau von erneuerbaren Energien günstiger, so eine Mitteilung des Landes Baden-Württemberg. Doch die Preisentwicklung fossiler Brennstoffe ist durch geopolitische Unsicherheiten kaum vorhersagbar.

Im Jahr 2024 sind bei fast allen Energieträgern die Preise stark gesunken. Das geht aus dem vom Umweltministerium beauftragten „Preisbericht für den Energiemarkt in Baden-Württemberg 2024“ (PDF hier erhältlich) hervor. Damit haben sich die Energiepreise nach außergewöhnlichen Preisspitzen wieder normalisiert, die es 2022 als Folge des russischen Angriffskrieges gegeben hat.

Entwicklung der Strompreise im Ländle
Starke Preisabschläge gab es beim Strom. Laut Bericht des "Leipziger Instituts für Energie" ist dies neben der allgemeinen Marktberuhigung auf die gestiegene Einspeisung günstiger erneuerbarer Energie zurückzuführen. Die Großhandelspreise sanken um 19 Prozent, die realen Strompreise für "Industriekunden Mittelstand "gingen um 13 Prozent zurück, für Privatkunden um fünf Prozent. Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren vom Preistrend vor allem, wenn sie gezielt wechseln. Doch rund 25 Prozent der Haushaltskunden befinden sich nach wie vor in der Grundversorgung: Doch der in Baden-Württemberg 2024 günstigste verfügbare Tarif ohne Vorkasse war fast zehn Cent pro Kilowattstunde günstiger als der Preis des günstigsten Tarifs eines Grundversorgers.

Für die nächsten Jahre prognostizieren die Analysten nach 2025 sinkende Großhandelspreise – mit einem Rückgang von knapp 30 Prozent von 2025 bis 2029. Die geringeren Produktionskosten kompensieren steigende Entgelte für den Ausbau neuer oder die Modernisierung in die Jahre gekommener Netze, so dass auch die realen Preise für Verbraucher sinken.

Entwicklungen auf dem Gasmarkt
Im Jahr 2022 erreichten die Erdgaspreise aufgrund der Energiekrise infolge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und des Lieferstopps für russisches Erdgas historische Höchststände. In den Jahren 2023 und 2024 entspannte sich die Situation, da alternative Lieferwege erschlossen und die Gasspeicher wieder entsprechend aufgefüllt wurden. Lag der Jahresdurchschnittspreis für importiertes Erdgas im Jahr 2022 noch bei acht Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh), so sank er im Jahr 2023 auf 3,5 ct/kWh und im Jahr 2024 auf drei ct/kWh. Da die Zahl der Nutzer zurückgeht, steigen allerdings auch die Netzentgelte pro Verbrauchereinheit. Doch gerade beim Gas sind Prognosen über künftige Preise mit großen – geopolitischen – Unsicherheiten verbunden.

Preise für Wärmeversorgung
Die Wärmebereitstellung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur bei der Fernwärme verteuert. Der nominale durchschnittliche Jahrespreis für Fernwärme ist seit 2021 deutlich gestiegen. Der Preis stieg um zehn Prozent von 2022 bis 2023, und im vergangenen Jahr um weitere 27 Prozent. Die hohen Preissteigerungen dürften insbesondere eine Folge der stark gestiegenen Erdgaspreise infolge der Krise in der Ukraine sein, die sich jedoch erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in den Fernwärmepreisen niederschlagen.

Haushalte mit Pellets und Wärmepumpen haben 2024 die niedrigsten Verbrauchskosten. Bei Wärmepumpen geht die Analyse von weiter sinkenden Preisen für Wärmepumpenstrom von real drei Prozent bis 2029 aus.

Die Preise für Heizöl sind im Schnitt 2024 im Vergleich zum Vorjahr stabil bis leicht gesunken. Bis 2029 geht der Preisbericht von real leicht steigenden Preisen auf hohem Niveau aus.

Infos: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/5_Energie/Versorgungssicherheit/Energiepreise/250710-Energiepreisbericht-2024.pdf

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Autor:

Jo Wagner

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