Attraktiver Einzelhandelsstandort im Osten von Karlsruhe an der Autobahn
Grundstein in Karlsruhe für den neuen „Ikea“ gelegt

Pläne, Münzen und der aktuelle Katalog wurden stilecht in einem „Ikea“-Spaghettiglas als „Zeitkapsel“ in den Grundstein gelegt (v.l.): Gerd Hager vom Regionalverband, Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, „Ikea“-Geschäftsführer Johannes Ferber und Sven Rau, stellvertretender „Ikea“-Geschäftsführer.
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Pläne, Münzen und der aktuelle Katalog wurden stilecht in einem „Ikea“-Spaghettiglas als „Zeitkapsel“ in den Grundstein gelegt (v.l.): Gerd Hager vom Regionalverband, Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, „Ikea“-Geschäftsführer Johannes Ferber und Sven Rau, stellvertretender „Ikea“-Geschäftsführer. (Foto: jow)

Karlsruhe. „Das ist für Karlsruhe und die Region eine ganz große Geschichte“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup: „Gerade auch mit Blick auf die Rolle der Stadt als Oberzentrum.“ Schließlich rechnet das Unternehmen mit einem Einzugsradius von rund 30 Minuten Fahrt. Der Neubau von „Ikea“ – gegenüber von „XXXL Mann Mobilia“ an der Durlacher Allee – stärkt dadurch das Oberzentrum und den östlichen Teil von Karlsruhe. „Das ist gewissermaßen eine Aufbruch-Prozess in diesem Teil der Stadt“, so der Oberbürgermeister: „Neben den Events wird für viele Dinge der Weg nach Karlsruhe wieder selbstverständlich.“

Osten von Karlsruhe entwickelt sich weiter
Die Durlacher Allee als Haupt-Einfallstraße aus dem Osten nach Karlsruhe muss für die erwarteten Besucher aus allen Richtungen noch angepasst werden (mehr Spuren), aber „Ikea“ geht auch davon aus, dass deutlich mehr Kunden mit der Straßenbahn kommen. Von wegen auf der grünen Wiese, vor den Toren der Stadt: „Das Haus in Karlsruhe passt gut zur künftigen Strategie“, erläutert „Ikea“-Geschäftsführer Johannes Ferber: „Wir wollen näher zu den Menschen in den Städten, wollen für Mitarbeiter und Kunden eine ausgezeichnete ÖPNV-Anbindung haben. Wir werden in Zukunft keine Planungen mehr auf der grünen Wiese sehen, wir tasten uns an die Innenstädte heran.“ Das Haus in Hamburg-Altona dürfte 2014 sicherlich als erster Schritt dieser Entwicklung gesehen werden, Karlsruhe ist somit die logische Konsequenz – mit über 1.000 Radparkplätzen und Ladestellen für EMobilität. Zudem soll ein Lieferkonzept für Kunden zur Verfügung stehen, die mit ÖPNV oder Rad an den Standort kommen.

Attraktiver Standort
Die Lage an der Durlacher Allee ist ein attraktiver Einzelhandelsstandort: 80 Millionen Euro werden dazu vom Unternehmen in die Hand genommen – und zum Start im Sommer 2020 sollen dann auch 200 neue Mitarbeiter hier tätig sein. Das Gebäude soll – eine Testfassade war schon zu sehen – hell gehalten sein, zudem die klassischen „Ikea“-Farben Blau und Gelb (schwedisch) beinhalten. „In einer klaren und transparenten Struktur“, so Ferber über die rund 26.000 Quadratmeter Verkaufsfläche in einem fünfgeschossigen Gebäude, in dem die obersten 2 Ebenen Platz für die Parkplätze bieten – und darüber eine begrünte Dachfläche haben. (jow)

nfos: www.ikea.de

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