"BoriS-Berufswahl-Siegel" geht an fünf Schulen in der Region Karlsruhe
Austausch zwischen Schule und Wirtschaft

Vertreter der mit dem BoriS-Berufswahl-SIEGEL ausgezeichneten Schulen und BoriS-Juroren gemeinsam mit  Wolfgang Grenke (1.R.1.v.r.), Präsident der IHK Karlsruhe, Alfons Moritz (2.R.2.v.r.), stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe, Alexander Urban (3.R.1.v.r.), Leiter Geschäftsstelle BoriS-Berufswahl-SIEGEL, und Dr. Patric Jakob (2.R.1.v.r.), Leiter Geschäftsbereich Bildung HWK Karlsruhe.
  • Vertreter der mit dem BoriS-Berufswahl-SIEGEL ausgezeichneten Schulen und BoriS-Juroren gemeinsam mit Wolfgang Grenke (1.R.1.v.r.), Präsident der IHK Karlsruhe, Alfons Moritz (2.R.2.v.r.), stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe, Alexander Urban (3.R.1.v.r.), Leiter Geschäftsstelle BoriS-Berufswahl-SIEGEL, und Dr. Patric Jakob (2.R.1.v.r.), Leiter Geschäftsbereich Bildung HWK Karlsruhe.
  • Foto: PS
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. Das "BoriS-Berufswahl-Siegel" Baden-Württemberg zeichnet Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise bei der Wahl eines Berufs oder Studiums unterstützen. Im Rahmen einer Feierstunde in Baden-Baden wurde nun fünf Schulen aus der Region Karlsruhe nach erfolgreicher Erstzertifizierung bzw. Rezertifizierung das "BoriS-Berufswahl-Siegel" verliehen.

„Nach IHK-Umfragen gehören die teils unklaren Berufsvorstellungen von Jugendlichen weiterhin zu einem der größten Ausbildungshemmnisse. Wenn man sich vor Augen führt, vor welcher Herausforderung viele junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit stehen, kann man das durchaus nachvollziehen“, so Wolfgang Grenke, Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Viele Jugendliche stehen am Ende ihrer Schulzeit vor der Aufgabe, sich zwischen 350 dualen Ausbildungsberufen, zahlreichen fachschulischen Ausbildungsgängen und einer großen Zahl an Studiengängen entscheiden zu können. Diese Wahl für den eigenen Beruf bestimmt den weiteren Lebensweg maßgeblich und sollte daher möglichst gut vorbereitet sein. Dabei kommt den Schulen und ihren Partnern in Wirtschaft und Gesellschaft eine entscheidende Rolle zu. Mit dem Projekt BoriS- Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg wird die beispielhafte und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Übergang Schule-Beruf gewürdigt.

Alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, die an einer Zertifizierung ihrer Arbeit durch das Berufswahl-SIEGEL interessiert sind, waren nun zum zwölften Mal aufgerufen, ihre Leistung unter Beweis und sich dem landesweiten Vergleich zu stellen. Eine Jury aus Vertretern von Unternehmen, Schulen und Bildungsberatern hat die Angebote unter die Lupe genommen und anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs bewertet.

In der Region Karlsruhe gehören in diesem Jahr fünf Schulen zu den Preisträgern. Zwei Schulen haben die Erstzertifizierung, zwei Schulen die Rezertifizierung und eine weitere Schule die 2. Rezertifizierung erfolgreich durchlaufen und das Berufswahl-SIEGEL somit für drei Jahre (Erstzertifizierung) bzw. fünf weitere Jahre (Rezertifizierungen) erhalten.

Erstzertifizierung
Leibniz-Gymnasium Östringen
Vogesenschule Sonderpädagogisches Bildungs- & Beratungszentrum Karlsruhe

Rezertifizierung
Gemeinschaftsschule Karlsbad-Waldbronn
Turmbergschule Weingarten

2. Rezertifizierung
Konrad-Adenauer-Realschule Philippsburg

Bei den gewürdigten Projekten zur Berufs- und Studienorientierung steht der herausragende Austausch zwischen Schule und Wirtschaft im Vordergrund. Dabei reicht das Spektrum von Schülerfirmen, MINT-Initiativen, über schulisch organisierte Berufs-Infotage bis hin zu gewachsenen Lernpartnerschaften.
„Jugendliche müssen erleben, wie sich die tägliche Arbeit in der Praxis gestaltet, was sich hinter einzelnen Berufsbezeichnungen tatsächlich verbirgt und sie sollten unterschiedliche Berufe selbst ausprobiert haben. Nur so kann jeder Jugendliche tatsächlich eine qualifizierte Entscheidung darüber treffen, welchen Beruf er oder sie ausüben möchte“, betonte Wolfgang Grenke. „Die fünf Schulen, die mit dem BoriS-Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet werden, haben bewiesen, dass sie die schulische Theorie mit der Praxis des Berufsalltags verbinden und ihre Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung umfassend unterstützen.“

Autor:

Jo Wagner

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