Neuer Trainer beim Karlsruher SC: Senft über Poker-Vergangenheit
- Einst am Pokertisch sehr erfolgreich: der neue KSC-Trainer Maximilian Senft. (Archivbild)
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Karlsruhe. Beim Karlsruher SC beginnt eine neue Trainerphase. Der neue Chefcoach Maximilian Senft bringt eine ungewöhnliche Vergangenheit mit. Der 36 Jahre alte Österreicher war früher erfolgreicher Poker-Profi und spielte bei großen Turnieren um hohe Preisgelder.
Der Zweitligist stellte Senft kurz vor dem Start der Vorbereitung vor. In seiner früheren Karriere nahm der gebürtige Wiener unter anderem an Turnieren der World Series of Poker in Las Vegas teil. Zwischen 2011 und 2015 soll er bei Live Turnieren insgesamt fast eine Million US Dollar gewonnen haben.
Strategie aus dem Poker
Heute spielt Poker für Senft keine Rolle mehr. „Aktuell spiele ich seit einigen Jahren überhaupt kein Poker mehr. Eigentlich habe ich damit aufgehört, als ich den Kindertrainerkurs gemacht und mich voll auf die Trainerprofession konzentriert habe“, sagte der neue KSC Coach.
Die Zeit am Pokertisch habe dennoch Spuren hinterlassen. „Was damals den Reiz beim Poker ausgemacht hat, war sicher eine gewisse Affinität zu Strategie und Taktik. Das ist nicht wegzureden, und das will ich auch nicht wegreden.“
Nachfolger von Christian Eichner
Im Trainerjob schätzt Senft vor allem die Arbeit im Team. Das mache ihm deutlich mehr Spaß als der Wettbewerb als Einzelkämpfer beim Poker.
Beim Karlsruher SC tritt Senft die Nachfolge von Christian Eichner an. Eichner hatte den Verein mehr als sechs Jahre lang als Cheftrainer geprägt und im Wildpark eine Ära hinterlassen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |