SEK-Einsatz in Karlsruhe: Wohnung wegen Kleinkind gestürmt
- Die Mutter eines dreijährigen Kindes alarmierte die Polizei, weil sie eine Gefahr für ihr Kind befürchtete. (Symbolbild)
- Foto: Marijan Murat/dpa
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Karlsruhe. Ein nächtlicher Polizeieinsatz wegen eines mutmaßlich bewaffneten Mannes bei einem Kleinkind hat in Karlsruhe für Aufsehen gesorgt. Spezialkräfte stürmten eine Wohnung, nachdem die Mutter des dreijährigen Kindes die Polizei alarmiert hatte.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin ging der Notruf in der Nacht ein. Die Frau befürchtete, ihr Kind sei mit einem bewaffneten Mann allein in einer Wohnung. Daraufhin rückten Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) an und verschafften sich Zugang zu der Wohnung.
Lage weniger dramatisch als zunächst befürchtet
Nach dem Zugriff stellte sich die Situation laut Polizei als deutlich weniger gefährlich heraus. Das Kind blieb unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen bestand zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr für den Dreijährigen.
Auch die zunächst gemeldete Schusswaffe bestätigte sich nicht. Nach Angaben der Ermittler handelte es sich nicht um eine scharfe Waffe.
Wie genau es zu dem Notruf kam und in welcher Beziehung der Mann zu dem Kind steht, war zunächst unklar. Zuvor hatten die „Badischen Neuesten Nachrichten“ über den Einsatz berichtet. dpa/red
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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