Karlsruher SC stellt neuen Cheftrainer Max Senft vor
- Max Senft ist in Karlsruhe als neuer Cheftrainer des Karlsruher SC vorgestellt worden.
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Trainerwechsel. Der Karlsruher SC hat seinen neuen Cheftrainer Max Senft offiziell vorgestellt. Der 36 Jahre alte Österreicher sprach am 26. Juni in Karlsruhe über seine ersten Eindrücke, seine Spielidee und den Stand der Kaderplanung. Für den KSC beginnt damit die sportliche Vorbereitung auf die neue Saison.
Senft beschrieb seine neue Aufgabe beim Zweitligisten als große Verantwortung. Nach Angaben des Vereins war er bereits vor seinem Dienstantritt in Personalfragen eingebunden. Geschäftsführer Sport Mario Eggimann betonte bei der Vorstellung, dass sich der neue Trainer in Karlsruhe schnell einfinden solle.
Aktiver Fußball und intensive Kommunikation
Inhaltlich kündigte Senft eine klare Arbeitsweise an. Ihm sei wichtig, die Stärken der Spieler genau kennenzulernen und daraus eine funktionierende Mannschaft zu formen. Als Grundidee nannte er ein aktives Verteidigen und Ballgewinne nach vorne.
Zugleich stellte der neue KSC-Coach die Kommunikation in den Mittelpunkt. Mit ihm wechseln auch die Co-Trainer Eduard Buxmann und Emmanuel Faloba sowie Athletiktrainer Mauro Zanoguera aus Ried nach Karlsruhe. Im Staff bleiben zudem unter anderem Daniel Gordon, Markus Miller und Rehacoach Wendelin Wäcker. Neu hinzu kommt Spielanalyst Alexander Belinger.
Kaderplanung läuft, Aussage zu Ben Farhat
Nach Vereinsangaben war Senft schon aus Wien heraus in die Kaderplanung eingebunden. Gemeinsam mit Sportchef Eggimann und den Scouts seien Profile für mögliche Verstärkungen erarbeitet worden. Eggimann sagte, es seien bereits gute Transfers erfolgt, an einigen Stellen suche der Club aber noch nach passenden Spielern.
Auch zu Louey Ben Farhat äußerte sich der Geschäftsführer Sport. Trotz laufender Transfergerüchte wolle der KSC den Offensivspieler sportlich halten. Eggimann erklärte, der sportliche Wert werde derzeit höher gewichtet als der wirtschaftliche. Ben Farhat werde zum Trainingsauftakt allerdings noch fehlen, weil er sich kurzfristig einer Zahn-Operation unterzogen habe. Der Einstieg ins Training ist im Laufe der kommenden Woche geplant.
Langfristige Ziele formuliert
Eggimann nannte für den Club ein ambitioniertes Ziel: Der KSC wolle in den kommenden vier Jahren zur Top 20 in Deutschland gehören. Senft selbst trat bei kurzfristigen Erwartungen auf die Bremse. Zunächst gehe es darum, die Mannschaft beim Trainingsstart kennenzulernen und die Grundlagen für die Saison zu legen.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |