Karlsruher SC: Neuzugang Eichinger über seinen Start beim KSC
- Der Karlsruher SC blickt auf die ersten Wochen von Neuzugang Noel Eichinger in Karlsruhe.
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Karlsruhe. Noel Eichinger hat beim Karlsruher SC einen frühen Platz in der Startelf gefunden. Der 25 Jahre alte Offensivspieler stand nach Angaben des Vereins in den ersten drei Pflichtspielen der Saison jeweils in der ersten Elf. In einem vom KSC veröffentlichten Interview sprach Eichinger über seine ersten Wochen in Karlsruhe, seinen Weg in den Profifußball und sein Architekturstudium.
Frühe Entscheidung für den KSC
Der Wechsel Eichingers zum Karlsruher SC stand bereits Ende März fest. Für den Offensivspieler sei diese frühe Klarheit nach eigener Aussage wichtig gewesen. Er habe sich dadurch auf die neue Aufgabe vorbereiten können. Die ersten Wochen in Karlsruhe beschrieb Eichinger als positiv; Mannschaft und Staff hätten ihn gut aufgenommen. Zugleich habe es durch das neue Umfeld und ein neues Trainerteam einige Umstellungen gegeben.
Sportlich ordnet der KSC den Neuzugang als intensiven und laufstarken Spieler ein. Beim Heimsieg am ersten Spieltag gegen Bielefeld im nahezu ausverkauften BBBank Wildpark gab Eichinger sein Debüt in der 2. Bundesliga und war laut Vereinsangaben der laufstärkste Spieler auf dem Platz.
Weg über mehrere Stationen
Eichinger sprach auch über seinen Werdegang, der ihn nach Angaben des Vereins über Oberliga, Regionalliga und 3. Liga in die 2. Bundesliga führte. Rückschläge hätten dabei dazugehört, sagte der Offensivspieler. Entscheidend sei für ihn gewesen, am Glauben an die eigene Entwicklung festzuhalten und weiter hart zu arbeiten.
Auch abseits des Platzes beschreibt Eichinger einen professionellen Ansatz. Er verfolgt nach eigenen Angaben einen strikten Ernährungsplan und versucht, möglichst viele Bereiche seines Alltags auf den Leistungssport auszurichten.
Rolle in der Offensive
In den ersten drei Spielen wurde Eichinger laut KSC vor allem auf dem linken Flügel eingesetzt, während Moritz Broschinski die zentrale Angreiferrolle übernahm. Eichinger sieht sich selbst als flexiblen Offensivspieler, der je nach Bedarf auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. Er verstehe die Stürmerrolle nicht als klassische Strafraumposition, sondern wolle Bälle aktiv abholen, Chancen vorbereiten und das Spiel mitgestalten.
Zum Südwestderby in Kaiserslautern sagte Eichinger, die Atmosphäre sei mit fast 5.000 Auswärtsfans und insgesamt 49.000 Zuschauern ein besonderes Erlebnis gewesen. Vergleiche mit anderen Derbys seien schwierig, weil jedes Spiel dieser Art eine eigene Geschichte habe.
Architekturstudium neben dem Fußball
Neben seiner Laufbahn als Fußballprofi studiert Eichinger Architektur. Nach dem Abitur habe er direkt mit dem Studium begonnen, mittlerweile absolviere er es online, wenn es die Zeit zulasse. Kreative Tätigkeiten hätten ihn schon in der Schulzeit interessiert, zudem zeichne er gerne.
Der Beruf als Fußballprofi sei zeitintensiv, sagte Eichinger. Das Studium biete ihm aber eine Möglichkeit, sich zeitweise mit etwas anderem zu beschäftigen. Nach der Fußballkarriere könne er sich nach eigenen Angaben einen Weg in der Architektur vorstellen und wolle sich diese Möglichkeit offenhalten.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |