Grünwettersbach verliert nach großem Kampf
- Düsseldorfs Anton Källberg
- Foto: Joerg Fuhrmann
- hochgeladen von Jo Wagner
Karlsruhe. Borussia Düsseldorf fightete - und bezwang den ASC Grünwettersbach nach großem Kampf knapp mit 3:2! Im Hinspiel im September hatte der ASC Grünwettersbach durchaus überraschend einen 3:1-Sieg gegen Borussia Düsseldorf gefeiert und damit ein Ausrufezeichen gesetzt.
Im Rückspiel am Dienstagabend machten die Badener dem Rekordmeister der Tischtennis Bundesliga (TTBL) nun erneut das Leben schwer, hatten dieses Mal aber knapp das Nachsehen. Nach 0:2-Rückstand meldete sich Düsseldorf am 16. Spieltag noch zurück und feierte schließlich ein 3:2 gegen den ASC. Damit bleibt die Borussia auf Kurs in das Liebherr TTBL Final4: Mit nun 26:6 Punkten steht der 34-malige Deutsche Meister weiterhin an der Tabellenspitze und liegt bereits zehn Zähler vor Platz fünf.
In der Krise steckt dagegen Grünwettersbach: Für den ASC war es das achte Spiel in Folge ohne Sieg. Mit 8:24 Punkten bleibt Grünwettersbach als Elfter im Tabellenkeller und ist weiterhin punktgleich mit dem TTC Zugbrücke Grenzau.
Zunächst waren am Dienstag die Gäste am Drücker: Hiroto Shinozuka sorgte mit einem 3:1 gegen Kanak Jha für das Break, anschließend erhöhte Tiago Apolonia mit dem 3:2 gegen Li Yongyin auf 2:0 – und ließ Grünwettersbach vom erneuten Coup träumen. Nach der Pause meldete sich der Rekordmeister aber bärenstark zurück. Erst verkürzte Anton Källberg durch das 3:0 gegen Tom Jarvis auf 2:1, dann sorgte Jha mit dem 3:0 gegen Apolonia für das Doppel. Dort blieben die Visiere oben, nur Kleinigkeiten gaben schließlich den Ausschlag zugunsten der Borussia: Källberg und Li wehrten im vierten Satz einen Satzball von Ricardo Walther und Shinozuka ab und nutzten ihren ersten Matchball zum 3:1 und damit dem 3:2-Erfolg ihres Teams.
Borussia Düsseldorf – ASC Grünwettersbach 3:2
Kanak Jha – Hiroto Shinozuka 1:3 (6:11, 11:9, 6:11, 6:11)
Li Yongyin – Tiago Apolonia 2:3 (4:11, 9:11, 11:5, 11:4, 8:11)
Anton Källberg – Tom Jarvis 3:0 (11:6, 11:4, 11:9)
Kanak Jha – Tiago Apolonia 3:0 (11:8, 11:9, 11:7)
Anton Källberg/Li Yongyin – Ricardo Walther/Hiroto Shinozuka 3:1 (11:7, 8:11, 11:9, 12:10)
Autor:Jo Wagner |
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