Zigarettenfund auf der B10: Steuerschaden von bis zu 30.000 Euro
- Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der B10 bei Hinterweidenthal entdeckte die Bundespolizei 516 Stangen und 841 Schachteln Zigaretten ohne Steuerbanderole. Zudem fanden die Beamten einen Schlagring, gegen den Fahrer wird auch wegen Drogen am Steuer ermittelt.
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Südwestpfalz. Am Sonntag, 2. August, hat die Bundespolizei gegen 23.45 Uhr auf der B10 bei Hinterweidenthal ein Auto mit zwei 33 Jahre alten Männern kontrolliert. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte in abgedeckten Kisten 516 Stangen und 841 Schachteln Zigaretten ohne Steuerbanderole. Nach ersten Erkenntnissen liegt der mutmaßliche Steuerschaden bei etwa 25.000 bis 30.000 Euro.
Wie die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern berichtet, war das Fahrzeug in Deutschland zugelassen. Außerdem fanden die Beamten einen Schlagring im Wagen und stellten ihn sicher. Zur Unterstützung wurden Kräfte der PI Dahn sowie des Zollfahndungsamts Frankfurt mit Dienstsitz in Kaiserslautern hinzugezogen.
Ein freiwilliger Urintest beim Fahrer schlug laut Polizei auf Opiate und THC an. Anschließend wurde eine Blutprobe entnommen. Die sichergestellten Zigaretten und die Mobiltelefone der beiden Männer gingen an den Zoll. Fahrzeugschlüssel und Führerschein des Fahrers stellte die PI Dahn sicher. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden beide Männer vor Ort entlassen. Gegen die beiden 33-Jährigen laufen nun Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung, Steuerhehlerei und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |