Juniorinnenhandballl U 17 / versus France/ in Hasalaha
Handball-Event in Hasalaha.

U 17-Länderspiel der DHB-Mädels gegen Frankreich in der Haßlocher TSG-Halle
Vorschau, Vorbetrachtungen

Im Zuge des gemeinsamen Trainingslagers der französichen und der deutschen U 17-Handballerinnen findet ein erstesTrainingsTestLänderspiel in Göllheim ( bei Grünstadt) am 19.3., am Donnerstag, den 21.3.2019 ein Test-Länderspiel an der Ludwig Gramlich-Str. in Hasalaha statt.
Nominiert sind Rena Keller (Bietigheim), Annabel Krüger (Füchse Berlin), Johanna Wiethoff (TSG Ketsch), Loreen Veit (TSV Bayer 04 Leverkusen), Sophia Cormann (TSV Bayer 04 Leverkusen), Lucy Gründel (Thüringer HC), Arwen Kiana Rühl (Thüringer HC), Naomi Conze (SV Werder Bremen), MIa Lakenmacher (HSG Hannover-Badenstedt), Rebecca Rott (TuS Metzingen), Antonia Herzig (HC Leipzig), Wiebke Meyer (TV Oyten), Emily Hagedorn (Thüringer HC), Caroline Maier (TV Nellingen), Mareike Kusian (HSG Hannover-Badenstedt), Maj Nielsen (Buxtehunder SV), Leonie Dreizler (TSV Wolfschlugen), Hanna Ferber-Rahnhöfer (SV Werder Bremen)

Aus der Region stammen also Johanna Wiethoff von den Ketscher KurpfalzBären, die dort als Assistence hinter der erfahrenen Sabine Stockhorst schon zum ZweitligaKader der Bären gehört, des Weiteren Emily Hagedorn, die gebürtige Haßlocherin ist und über Borussia Dortmunds Jugend nach Thüringen zum Thüringer HC wechselte und dort in der zweiten Mannschaft an die ersteherangeführt werden will und soll, ein schwieriges Unterfangen, wenn man sich den Spitzenkader der Thüringerinnen ansieht mit solchen Weltklassegrößen wie Lydia Jakubisova, Iveta Luzumova & Emily Bölk, letztere im Moment Zweitplazierte der Feldtorschützinnen der ersten Liga.

Leider hat sich Emily Hagedorn im Knöchel-Band-Bereich schwerer verletzt und musste BundestrainerNowak absagen , ist also nicht mehr im Kader, drückt in Thüringen die Schulbank, schwierige Situation war sie doch voller Vorfreude auf die Spiele in der Pfalz, insbesondere natürlich auf das Heimspiel in Hasalaha, vor großer Kulisse.
In Rodalben beim letzten Testspiel gegen die Französinnen wird sie auf der Tribüne die Daumen drücken und naturalmente ihre Nationalmannschaftskamedradinnen vor und nach dem Spiel begrüßen und kontaktieren.
Das Spiel in Hasalaha wird ausverkauft sein, Sitzplätze sind so gut wie keine mehr zu haben, der Rest wird bis Donnerstag in der Geschäftsstelle des Pfälzischen Handballbundes über die Theke gehen bzw. reserviert werden.
Großes Handball-EVENT also für Hasalaha-Verhältnisse, 650 Supporters, Handballfreaks, allein wie man und frau hört, 100 JugendhandballerInnen aus Kirrweiler, aber leider nicht in der Pfalzhalle, die weiterhin ihren Dornröschenschlaf schläft und nach wie vor ist der weiße Ritter nicht in Sicht, der sie, die Palatian Hall, wachküsst, erlöst aus dem Schlummer der letzten Jahre.
Die Manpower von 40 Ordnungskräften war, wie Sandra Hagedorn von der Geschäftstelle des Pfälzischen Handballverbandes im Gespräch verriet, vom pfälzischen Handballverband nicht zu stemmen, die Halle, die 2000 Supporters fasst, auch höchstens zur Hälfte gefüllt gewesen, deshalb dann doch die TSG-Halle draußen an der Ludwig-Gramlich-Straße.
Nächstes Jahr steht höchstwahrscheinlich ein Lokalderby der TSG gegen die Hochdorfer an, die relativ sicher auf dem Weg in die dritte Liga Süd sind...der Kader ist einfach zu gut für die Oberliga.
Da sieht man dann eine halb gefüllte Pfalzhalle... Aber ansonsten...?

Ob die Pfalz wieder zum guten Omen und zum erfolgreichen Sprungbrett für die U17-Ladies werden wird, wird man im Sommer, in der ersten und zweiten Augustwoche, im slowenischen Celje sehen, wo vom 1. bis zum 11. August die Europameisterschaft der U17-Damen stattfindet.
Die DHB-Auswahl trifft dort in der Vorrundengruppe C auf Dänemark, die Niederlande und Portugal, also fast auf die gleichen Gegner wie die U19 bei ihrer EM in Ungarn (NL, Dänemark und Kroatien).
"Diese Parallele ist schon interessant und spannend...Dänemark und die Niederlande sind aufgrund ihrer Erfahrung und Entwicklung natürlich sehr starke Kontrahenten, aber wir nehmen auch Portugal sehr ernst.Wir werden uns auf alle drei sehr intensiv und akribisch vorbereiten müssen, um erfolgreich zu sein." (1) Soweit Maik Nowak, der die deutsche U17-Auswahl coached, wie schon bei der EM 2017, wo man sich ebenfalls in der Pfalz auf die EM in der Slowakei vorbereitete und sich am Ende durch einen Finalsieg gegen Norwegen die Goldmedaille und damit auch den ersten Titel für eine Mannschaft im weiblichen Jugendbereich sichern konnte.

1) zitiert nach:HANDBALLWOCHE Nr.11/2019

Wolfgang Merkel/Free German Press/Text

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