Vogelgrippe in Haßloch: Vogelpark geschlossen und 76 Tiere getötet
- In Rheinland-Pfalz wurde die Geflügelpest seit Jahresbeginn bei 35 Wildvögeln sowie in einem Vogelbestand in der Pfalz nachgewiesen. (Symbolbild)
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Haßloch. Die Vogelgrippe bleibt für Halter und Einrichtungen in der Region ein akutes Risiko. In Rheinland-Pfalz wurden seit Jahresbeginn bei 35 Wildvögeln sowie bei einem Vogelbestand in der Pfalz Infektionen mit der Aviären Influenza nachgewiesen. Die Lage wirkt sich direkt auf den Vogelpark Haßloch und private Geflügelhaltungen im Landkreis Bad Dürkheim aus.
Hohes Risiko durch Wildvögel in der Region
Nach Angaben des Landesuntersuchungsamts in Koblenz wurden seit Beginn des Vogelzuges im Herbst 366 Wildvögel untersucht. Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Risiko des Eintrags sowie der Aus- und Weiterverbreitung von Vogelgrippe-Viren in wild lebenden Wasservogelpopulationen weiterhin als hoch ein. Auch Einträge in Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln gelten als hohes Risiko.
Vogelpark Haßloch geschlossen – Tiere getötet
Im frei zugänglichen Bereich des Vogelparks Haßloch lebten zum Zeitpunkt des Ausbruchs 76 standorttreue Gänse, Enten und Schwäne. Das zuständige Veterinäramt des Landkreises Bad Dürkheim entschied nach einer sorgfältigen Risikobewertung, alle Vögel im Freigelände zu entnehmen und zu töten, «um die in den eintragssicheren Volieren gehaltenen Tiere weiter zu schützen». Die in den Volieren gehaltenen Tiere seien nicht mit der Geflügelpest infiziert und stehen unter weiterer Überwachung. Der Vogelpark bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
Da waren es noch weniger:
Das Restaurant im Vogelpark hat geöffnet
Das Restaurant Tyros im Vogelpark, Rennbahnstraße 161, 67454 Haßloch, hat weiterhin wie gewohnt für seine Gäste geöffnet!
Stallpflicht bis Dienstag, 31. März
Für gehaltenes Geflügel gilt in der Gemeinde Haßloch eine Stallpflicht bis Dienstag, 31. März. Damit sollen weitere Einträge des Virus verhindert werden. Geflügelhalter in der Region müssen ihre Bestände entsprechend schützen und die Vorgaben einhalten. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |