BriMel unterwegs
Und die Chöre singen für das Sommerfest
- Start in einen bunten sommerlichen Nachmittag mit den Chören
- Foto: Brigitte Melder
- hochgeladen von Brigitte Melder
Haßloch. Am 5. Juli wurde ab 13 Uhr in der Gartenanlage des Vereins "Volkschor Haßloch" das Sommerfest gefeiert und viele Gäste kamen. Neben einem leckeren Salatbuffet gab es sogar vegetarische Würste und für die Leckermäulchen eine selbstgebackene Kuchenauswahl und Waffeln (durch die Kita St. Johannes Baptist). Auch an die Kinder wurde gedacht mit einer Ecke zum Malen und Basteln und einer Schminkecke.
Der Volkschor Haßloch belebt mit seinem Projektchor 3.0 und dem gemischten Chor regelmäßig die regionale Musikszene. Die Zukunft des 1902 gegründeten Vereins wurde vor kurzem durch die Wahl eines neuen, siebenköpfigen und gleichberechtigten Vorstandsteams gesichert. Laut dem Teamvorstandsmitglied Markus Schultz war heute alles neu: Neuer Vorstand, neues Konzept und neue Ideen! Anstatt des bisherigen zweitägigen Sommerfestes wurde es auf einen Tag reduziert. Es sollte sich mehr auf die Familien ausrichten. Die Anzahl der Helferinnen und Helfer konnte so etwas reduziert werden, was zur Entlastung der Mitglieder führte. Auch das Essensangebot war „abgespeckt“, was man jedoch überhaupt nicht merkte bei den vielen Salaten, die es erstmals gab. Nach 60 Jahren hatte der Vorstand Helmut Defren aus Altersgründen abgedankt und dann haben sich sieben Leute entschlossen, den Verein in die Moderne zu führen mit allen Vor- und Nachteilen, die es mit sich bringt. Das Vorstandsteam und der Chorleiter Jona Steuerwald hatten eine Mitsingaktion mit Kindern erarbeitet. Es waren zwar keine singwilligen Kinder da, aber Jona Steuerwald übte später mit dem Publikum das kurze, schöne Lied „Singen macht Spaß“ ein und das sogar als Kanon, was wunderbar klappte. Es gab an diesem Nachmittag genug Musik, auch wenn hier die Elektronik durch den Sturm und Regen vorübergehend in Mitleidenschaft gezogen wurde. Schnelles Handeln und Trocknen ermöglichte später eine reibungslose Verwendung der Technik. Den Anfang machte der Pianist Mika Heck von der Musikschule Haßloch, der in Frankfurt am Main studiert hat, als Dozent arbeitet und schon etliche Preise gewonnen hat.
Nach einem kurzen intensiven Einsingen begannen um 15 Uhr die Chöre zu singen und man denkt unweigerlich an Mark Forster mit seinem Lied über die Chöre, die für Dich singen. Text/Notenblätter wurden unter den Gästen zum Mitsingen verteilt. Nacheinander ging es zuerst los mit dem Gemischten Chor, dann zusammen mit dem MGV Böhl unter dem Vorstand Gerhard Weißenmayer und der musikalischen Leitung von Martin Hirsch, danach kam der Projektchor 3.0. Es wurde voller Inbrunst gesungen, egal ob „Ich war noch niemals in New York“ oder „Griechischer Wein“, mit dem am Piano begleitenden Jona Steuerwald kommt frischer Wind in den Chor. „Papierflieger“, „Capri-Fischer“, „Que sera, sera“ und „Pfälzer Wind“ wehten durchs Publikum und das Publikum schwenkte schunkelnd die Arme im Takt. Der MGV 1856 Böhl performte wie die beiden anderen Chöre aufs Beste und verabschiedete sich mit „Nehmt Abschied Brüder“. Mittlerweile war die Gartenanlage des Vereins voll besetzt und das Wetter hielt. Was will man mehr? Anschließend kam noch das Duo ReHa mit Reiner Henkes und Harald Gass als Alleinunterhalter am Saxofon, Keyboard und mit Gesang, die ihre eigenen Fans mitbrachten. Da wurde ordentlich Stimmung gemacht bis die Kassen schlossen. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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