Kostenlose LED-Umtauschaktion des AWB startet am 20. April

Tausch von alten Glühbirnen gegen sparsame LEDs. | Foto: jozsitoeroe/stock.adobe.com
  • Tausch von alten Glühbirnen gegen sparsame LEDs.
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Neustadt/Grünstadt. Wir alle drücken viele Male am Tag auf irgendeinen Schalter und knipsen Lampen und Leuchten an. Und jede einzelne davon braucht Strom. Weil unterschiedliche Leuchtmittel ganz unterschiedlich viel Energie verbrauchen, bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises Bad Dürkheim eine Umtauschaktion an. Bürgerinnen und Bürger des Landkreises können von Mitte April bis Mitte Juni im wöchentlichen Wechsel auf den vier Wertstoffhöfen des AWB ihre herkömmlichen Glühbirnen abgeben und als Ersatz kostenlos energiesparende LED mit nach Hause nehmen. „Der Umtausch von viel Energie verbrauchenden Lampen in sparsame LED ist eine Möglichkeit, ohne viel Aufwand dauerhaft Strom effizienter zu nutzen und dadurch auch zu sparen. Wir möchten als Landkreis mit der LED-Tauschaktion einen weiteren Baustein zum Klimaschutz liefern. Wir hoffen, dass sich viele Menschen an der Aktion beteiligen. Kommen Sie zu den Wertstoffhöfen unseres Abfallwirtschaftsbetriebs und tauschen Sie Ihre alten Leuchtmittel um!“, ruft Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis auf.

Die Aktion startet am 20. April am Wertstoffhof Friedelsheim, es folgen Haßloch, Esthal und Grünstadt – und danach geht es noch einmal von vorne los in Friedelsheim. Wichtig ist zu beachten, dass alte Lampen immer nur zu den regulären Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe umgetauscht werden können. Das bedeutet, dass in Esthal ein Umtausch nur mittwochs und samstags möglich ist.
In Friedelsheim gastiert die Aktion von 20. bis 25. April und von 18. bis 23. Mai, in Haßloch von 27. April bis 2. Mai und von 25. bis 30. Mai, in Esthal von 4. bis 9. Mai und von 1. bis 6. Juni und in Grünstadt von 11. bis 16. Mai und 8. bis 13. Juni. In diesen Zeiträumen können die Bürgerinnen und Bürger ihre alten Leuchtmittel zum jeweiligen Wertstoffhof bringen und dafür neue LED-Leuchten mitnehmen. „Geplant ist ein Eins-zu-eins-Austausch. Das bedeutet, man bringt eine Lampe und bekommt dafür eine LED“, erklärt AWB-Werkleiter Klaus Pabst. Sein Mitarbeiter Mirko Roßdeutscher ergänzt: „Es geht um haushaltsübliche Mengen.“ Das bedeutet, wenn jemand mit zehn Lampen kommt, ist das kein Problem. Wer aber gleich einen ganzen Sack voll anschleppt, wird leer ausgehen.

„Wir bauen am jeweiligen Wertstoffhof einen Pavillon mit Tisch und Bank auf, legen dort die LED, die wir zur Verfügung haben, beispielhaft aus. Ein Mitarbeiter wird dann die alten Leuchten der Bürgerinnen und Bürger annehmen und kostenlos gegen die neuen LED austauschen“, erklärt Pabst. Der Vorteil der Wertstoffhöfe als Standort der Aktion ist, dass die alten Leuchtmittel dort direkt in den entsprechenden Entsorgungswegen landen. „Außerdem haben wir alles Nötige vor Ort – Personal, Toiletten, Platz und gute Zufahrtsmöglichkeiten“, berichtet der Werkleiter. Ziel sei es, den Bürgerinnen und Bürgern den Umtausch so einfach wie möglich zu machen. „Wir wollen ja, dass im besten Fall am Ende der Aktion alle LED, die wir bestellt haben, verteilt sind, und überall im Landkreis helfen, CO2 zu sparen“, betont Pabst.

Vier verschiedene Arten von LED sind erhältlich, entweder in der normalen oder einer dimmbaren Variante. Alle leuchten in warmen Lichttönen, unterschiedliche Formen haben einen unterschiedlichen Energieverbrauch. E14-Fassungen gibt es als Ball- und Kerzenform (3,4 oder 4 Watt), E27-Fassungen als Tropfen, Ball und Kerze (3,4 oder 4 Watt). T8-Röhren gibt es in 60, 120 oder 150 Zentimetern Länge (7, 15,6 oder 23,1 Watt). Zu guter Letzt stehen noch GU10-Glas-Reflektoren bereit mit (2,4, 3,7 oder 6,1 Watt). Der Verbrauch der dimmbaren LED weicht nur leicht von den oben genannten Werten der normalen LED ab.

Die Aktion ist eines der Teilprojekte, die der Landkreis Bad Dürkheim über Mittel aus dem KIPKI-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz finanziert. KIPKI ist das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, bei dem das Land für Klimaschutzprojekte und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels 100 Prozent der Kosten übernimmt. Der Landkreis Bad Dürkheim hat knapp zwei Millionen Euro an KIPKI-Mitteln erhalten, die in zwölf Teilprojekte fließen.
Rund 80.000 Euro sind für die LED-Umtauschaktion eingeplant. „Was nach einem unscheinbaren Projekt klingt, kann in der Summe vieler kleiner Teile doch eine beachtliche Wirkung entwickeln“, sagt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld über die Aktion. Würde nur jeder zehnte Bürger des Landkreises eine einzige Lampe eintauschen, wären das rund 13.000 Stück. Errechnet aus angenommenen Durchschnittswerten von Energieverbrauch und Betriebszeit einer Leuchte ergibt sich eine CO2-Einsparung von knapp 160 Tonnen pro Jahr.

Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe
Haßloch (Westrandstraße 1), Friedelsheim (An der L527) und Grünstadt (Obersülzer Straße 44):
• Montag bis Mittwoch und Freitag: 8 bis 12 und 12.30 bis 16 Uhr
• Donnerstag: 8 bis 12 und 12.30 bis 17 Uhr
• Samstag: 8 bis 12 Uhr
Esthal (Klosterstraße):
• Mittwoch: 13.30 bis 16.30 Uhr
• Samstag: 9 bis 12 Uhr

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Autor:

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