Helfer nähen Masken – Spenden benötigt
Gemeinsam stark in der Krise

Ellen Krupp macht die Vorbereitungen und den Feinschliff der Masken.
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  • Ellen Krupp macht die Vorbereitungen und den Feinschliff der Masken.
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Frankenthal. Die Coronakrise hat uns fest im Griff. Mundschutzmasken, Desinfektionsmittel und weitere wichtige Dinge rund um die Hygiene fehlen. Nicht alles kann man Zuhause selbstherstellen, einfache Masken allerdings schon. Da hat der Mörscher Ortsvorsteher Adolf-José König zu einer Nähaktion aufgerufen. „Auch in Frankenthal besteht ein großer Bedarf an Mundschutzmasken, die Vorräte waren fast aufgebraucht. Da habe ich die Aktion „Mitwirkung an einer Nähaktion„ ins Leben gerufen“, berichtet der Ortsvorsteher. „Gesucht wurden fleißige Finger in Nadel und Faden, Schneiderinnen die nach einer Schnittmustervorgabe mit entsprechend festgelegten Materialien BMNS-Masken herstellen“. BMNS bedeutet hier: Für Pandemiefall ausreichender waschbarer Behelfs-Mund-Nasen-Schutz. „Ich wurde überrannt! Das war toll. Ganz viele Menschen haben sich gemeldet und wollten helfen. Ich habe dann ein Team aus 35 Näher festgelegt. Weitere Anrufer habe ich vertrösten müssen, sie sind jetzt auf einer Liste, als Ersatznäher“, freut sich König. Angeregt von einem Zeitungsartikel über die Nähinitiative der Grünstadter Schneidermeisterin Anna Eberts die für das Krankenhaus in Worms solche Bedarfsmasken fertigte, erarbeitete König ein Konzept um eine strukturierte Vorgehensweise zu organisieren. Dazu hatte er eine Liste mit “Infoblatt für die Schneiderinnen„ erarbeitet, mit dem Angebot einer dazugehörigen Logistik. Die Logistik übernahm komplett die Ökumenische Sozialstation FT.
Zum gleichen Zeitpunkt orderte er das Material für zunächst 1200 Mundschutzmasken. „Für mich war wichtig das der Start gut strukturiert, informativ für alle Teilnehmer und flächendeckend erfolgte“, so König. Das vorbereitete Stoffmaterial wurde abholt, Fixierdrähte erstellt und dann als Gesamtpaket zu den Näherinnen gebracht, samt Infoblatt, wie der Schnitt funktioniert. Die Verteilung der gefertigten Mundschutzmasken an die Zielorte übernahm Beigeordneter Bernd Leidig. „Alle Schneider/Näher fertigen die Masken ehrenamtlich Zuhause. Die Belieferung und Abholung der Masken erfolgt kontaktlos“, informiert der Ortsvorsteher weiter. Mittlerweile wird die zweite Runde mit 1200 Masken gefertigt. „Wir würden aber noch weitere Hilfe brauchen, diesmal in Form von Spenden, damit wir die Materialkosten decken können“, berichtet König weiter. Für die „Aktion Mundschutz“ stellt die Arbeitsgemeinschaft, die diese Aktion unterstützt, ein Konto zur Verfügung auf dieses ein beliebiger Betrag eingezahlt oder überwiesen werden kann.

Die Bankverbindung lautet:
Zahlungsempfänger:
Arbeitsgemeinschaft Mörsch e.V.
Sparkasse Rhein-Haardt
IBAN: DE24 5465 1240 0240 0294 88
Verwendungszweck: (Bitte unbedingt mit angeben!)
„Aktion Mundschutz-FT“
Spendenquittungen können selbstverständlich ausgestellt werden.
„Schwierige Zeiten erfordern umsetzbare Lösungswege. Einen kleinen Lösungsweg haben wir gefunden. Ich möchte dazu gerne den Leitspruch meines Vereins der “Deutsche Leukämie-Forschungs-Hilfe (DLFH), Verband - Pfalz e.V.„ verwenden: Keiner kann alles, aber jeder kann etwas und gemeinsam können wir sehr viel! Liebe Mitbürger, ich bitte Sie, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten dabei mitzuwirken ehrenamtlich für das Funktionieren der gesellschaftlichen Notwendigkeiten und vor allem des Gesundheitswesens in unserem Lebensmittelpunkt zu sorgen“, so Adolf-José König. gib

Ellen Krupp macht die Vorbereitungen und den Feinschliff der Masken.
Jeder kann sich eine Maske selbst schneidern. Auch "Laien" schaffen das
Autor:

Gisela Böhmer aus Frankenthal

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