Feuerwehr Venningen bekommt neues Löschfahrzeug
- Ehrenamtliche Feuerwehrkräfte planen seit Langem die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für Venningen.
- Foto: Verbandsgemeinde Edenkoben
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Venningen. Die Feuerwehr in Venningen bekommt ein neues Löschgruppenfahrzeug. Das künftige LF 10 ersetzt das bisherige LF 8, das aus den 1980er Jahren stammt und nach Angaben der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben das älteste Fahrzeug der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde ist.
Den Auftrag für den Bau hat die Rosenbauer International AG aus Leonding in Österreich erhalten. Das Unternehmen setzte sich mit einem LF 10 auf MAN-Fahrgestell in einer europaweiten Ausschreibung gegen einen weiteren Bieter durch. Die Beladung schreibt die Verbandsgemeinde zu einem späteren Zeitpunkt noch gesondert aus.
Die Vorarbeiten für die Beschaffung liefen bereits seit 2024. Feuerwehr und Wehrleitung besichtigten gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Edesheim verschiedene Fahrzeuge und stimmten technische Anforderungen, Aufbauvarianten, Ergonomie und Bedienkonzepte ab.
Lieferzeit liegt bei knapp zwei Jahren
Nach Angaben von Rosenbauer beträgt die Lieferzeit für das fertige Fahrzeug etwas unter zwei Jahren. In einem Auftragsklärungsgespräch mit Rosenbauer, MAN, Wehrleitung und Vertretern der Wehrführung Venningen klärten die Beteiligten zuletzt weitere Details.
Grundlage für die Ersatzbeschaffung ist der Feuerwehrbedarfsplan der Verbandsgemeinde Edenkoben. Darin ist festgelegt, welche Fahrzeuge die einzelnen Ortsgemeinden für ihre Aufgaben benötigen. Für Venningen spielt dabei auch die Unterstützung des Löschzugs Edenkoben eine Rolle, etwa im Industriegebiet Edenkoben und auf der A65.
Das bisherige LF 8 bietet wie sein Nachfolger Platz für neun Einsatzkräfte. Es wurde bereits 1984 bei der Feuerwehr Edenkoben in Dienst gestellt und kam 2015 nach einer umfassenden Renovierung nach Venningen. Mit inzwischen 42 Dienstjahren soll es nun abgelöst werden.
Wehrführer Philip Jung beschreibt den langen Weg bis zur Vergabe so: „Die Auftragsvergabe bildete den vorläufigen Höhepunkt eines Beschaffungsprozesses, der im Frühjahr 2024 seinen Anfang nahm."
Erster Beigeordneter Eberhard Frankmann betont den Aufwand hinter der Anschaffung: „Spätestens nach dem Lesen dieses Artikels wird klar, wie komplex, zeit- und ressourcenaufwendig der Beschaffungsprozess eines Feuerwehrautos ist."
Auch Wehrleiter Florian Roos hebt die ehrenamtliche Arbeit hervor: „Dieses zusätzliche Engagement und Herzblut verdient ausdrücklichen Respekt und höchste Anerkennung."
Autor:Annina Ksionsek aus Landau |