Tischtennisspieler aus Grünwettersbach landen den Coup / Kartenverlosung
ASV feiert sensationellen Pokalsieg

Die Siegreichen aus Grünwettersbach – (v.l.) Dang Qiu, Sathiyan Gnanasekaran, Trainer Joachim Sekinger, Tobias Rasmussen und Wang Xi – mit ihrem Team
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  • Die Siegreichen aus Grünwettersbach – (v.l.) Dang Qiu, Sathiyan Gnanasekaran, Trainer Joachim Sekinger, Tobias Rasmussen und Wang Xi – mit ihrem Team
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Grünwettersbach. Als krasser Außenseiter angereist, als Pokalhelden die Heimreise angetreten: Der ASV hat Geschichte geschrieben und seinen ersten nationalen Titel errungen.

Der Erfolg beim „Final-Four“ lässt sich getrost als sportliche Sensation bezeichnen: Der ASV Grünwettersbach hat sich erstmals den Titel im „Liebherr Pokal-Finale 2019/20“ gesichert; im Endspiel gegen Ochsenhausen gab es vor 4.600 Zuschauern in Neu-Ulm einen 3:2-Sieg. „Es ist unglaublich, einfach Wahnsinn. Ich bin sprachlos“, so ASV-Trainer Joachim Sekinger: „Ich bin so stolz auf die Mannschaft. Eigentlich habe ich erst im Doppel bei der 2:1-Führung gedacht, dass wir es schaffen können. Da habe ich an der Körpersprache gemerkt, dass die Jungs den Sieg unbedingt wollen.“ Bereits die zuvor ausgetragenen Halbfinals waren bis ins Doppel gegangen. In diesen schieden Borussia Düsseldorf und der 1. FC Saarbrücken gegen den ASV (2:3) aus.

Titel geht nach Grünwettersbach
Sekinger hatte auch im Finale wieder ein glückliches Händchen bei der Aufstellung: Zwar musste sich zunächst Sathiyan Gnanasekaran trotz guten Spiels dem stark und druckvoll auftrumpfenden Jakub Dyjas mit 3:1 geschlagen geben, doch Dang Qiu agierte gegen Simon Gauzy grandios und gab dem Franzosen ebenfalls mit 3:1 das Nachsehen. Erneut war es Wang Xi, der sein Team mit 2:1 in Führung brachte, und Stefan Fegerl beim 3:0 jederzeit sicher im Griff hatte. Dann verlor Gnanasekaran gegen Gauzy.
Das Doppel musste entscheiden. Qiu und Tobias Rasmussen verloren den ersten Satz gegen Dyjas/Fegerl, doch dann spielte das ASV-Doppel großartig auf. Jeweils mit 11:4 gingen die Sätze 2 und 3 an den ASV – und auch im vierten Satz war das Duo nicht mehr zu bremsen. Es holte Punkt für Punkt – und brachte souverän mit 11:7 den Satz zum Titelgewinn nach Hause. „Ich muss Tobi ein großes Lob machen“, freute sich Qiu über seinen Doppelpartner Rasmussen: „Er ist zweimal kalt reingekommen und hat zweimal super gespielt. Es war heute ein Sieg der ganzen Mannschaft.“ pw/khf/rj

Das Finale im Blick: ASV Grünwettersbach – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:2 / Sathiyan Gnanasekaran – Jakub Dyjas 1:3 (4:11, 1:11, 11:9, 5:11) / Dang Qiu – Simon Gauzy 3:1 (11:5, 11:9, 7:11, 11:7) / Wang Xi – Stefan Fegerl 3:0 (11:6, 11:5, 11:7) / Sathiyan Gnanasekaran – Simon Gauzy 1:3 (7:11, 5:11, 11:7, 10:12) / Dang Qiu/Tobias Rasmussen – Stefan Fegerl/Jakub Dyjas 3:1 (8:11, 11:4, 11:4, 11:7), www.asv-tt.de

Liga. Nach dem tollen Erfolg im Pokal wartet auf den ASV Grünwettersbach wieder der Alltag in der Bundesliga – und zwar mit einem Doppelspieltag. Am Freitag geht die Reise zu Rekordmeister Borussia Düsseldorf. Am Sonntag, 12.1.,  kommt dann Post SV Mühlhausen zum bereits vorletzten ASV-Heimspiel der Saison. Wie immer beim Aufeinandertreffen dieser Teams ist mit einer spannenden Begegnung zu rechnen.
Das „Wochenblatt“ verlost natürlich auch dazu 2x2 Karten.

Tischtennis
Die Siegreichen aus Grünwettersbach – (v.l.) Dang Qiu, Sathiyan Gnanasekaran, Trainer Joachim Sekinger, Tobias Rasmussen und Wang Xi – mit ihrem Team
Das Grünwettersbacher Doppel Tobias Rasmussen (l.) und Dang Qiu foto: BeLa Sportfoto
Autor:

Jo Wagner

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