Verstärkte Rostbildung sorgt für „umfängliche Instandsetzung“ / Verkehr umgeleitet
Denkmalgeschützte Brücke wird saniert

Brücke zur Unteren Hub in Durlach
  • Brücke zur Unteren Hub in Durlach
  • Foto: Gustai/Pixelgrün
  • hochgeladen von Jo Wagner

Durlach. Mitte April beginnt die Sanierung der alten Stahlbrücke über die Eisenbahnlinie Karlsruhe –Mühlacker – und ab dann ist die Überführung der Hubstraße über Bahngleise und Autobahn sechs Monate lang für Autofahrer gesperrt.

Für Radfahrer und Fußgänger wird allerdings bis auf zwei jeweils zweiwöchige Vollsperrungen während der Arbeiten ein Durchgang frei gehalten. Während der halbjährigen Sanierung wird der Korrosionsschutz der historischen Brücke erneuert und die Fahrbahn dafür leicht angehoben. Die denkmalgeschützte Brücke wurde 1907 erbaut, ging Anfang 1994 wegen der Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes ebenso wie die Wasserwerkbrücke über den Güterbahnhof dann in den Besitz der Stadt Karlsruhe über. 1997wurde die Brücke von der „Deutschen Bahn“ instandgesetzt – doch im Rahmen der turnusmäßigen dreijährigen Brückenkontrolle wurde vor wenigen Jahren eine verstärkte Rostbildung an der Brückenunterseite festgestellt. Für die langfristige Erhaltung ist nach Einschätzung des Tiefbauamts deshalb eine umfängliche Instandsetzung des Brückenbauwerks nötig. (ht)

Infos: Die Kosten für die gesamte Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf 870.000 Euro. Der Autoverkehr wird während der Vollsperrung über Alte Weingartener Straße und Herdweg in die Untere Hub umgeleitet, vmz.karlsruhe.de und  www.durlacher.de

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