Stadtarchiv
Findbuch zum Heidelsheimer Archivbestand vorgestellt

Heimatforscher, Bürgerschaft, Stadtverwaltung und Oberbürgermeisterin freuen sich über das jüngst fertig gestellte Findbuch zu den Heidelsheimer Archivbeständen.
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Bruchsal (PM) | 1250 Jahre Heidelsheim - wenn auch die für 2020 geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten coronabedingt verschoben werden müssen, ein Geschenk konnte das Stadtarchiv Bruchsal dennoch jetzt schon im Jubiläumsjahr überreichen - das rechtzeitig fertig gewordene Findbuch zum historischen Archivbestand der ehemaligen Reichsstadt.

Was ist ein Findbuch?, mag sich manch einer beim Lesen nun fragen. Es ist ein Verzeichnis aller im Archiv überlieferten Akten und Amtsbücher eines Bestandes, die dort mit Titel, Laufzeit und kleinem Enthält-Vermerk aufgenommen sind.

Doch hinter den 200 Seiten Titellisten steckt noch mehr. Davon konnte sich auch die kleine Gruppe aus Heimatforschern, Vertretern des Ortschaftsrates und der Stadtverwaltung bei der Vorstellung des Findbuchs zum Gemeindearchiv Heidelsheim am Mittwoch vor der Verwaltungsstelle überzeugen.

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Dr. Jürgen Treffeisen als Vertreter der Kommission für Stadtgeschichte betonten die Rolle eines Stadtarchivs als kulturelles Gedächtnis der Stadt und als Ort gelebter Demokratie. Durch die dort verwahrten und für die Nutzung zugänglichen Akten und Amtsbücher könne das frühere Verwaltungshandeln für alle Bürger/-innen transparent und nachvollziehbar gemacht werden.

Findbuch online durchsuchen

Stadtarchivar Thomas Moos und der frühere Ortsvorsteher und regelmäßige Archiv-Nutzer Valentin Gölz berichteten über die Anfänge der Bestandserschließung. Zunächst noch auf dem Speicher der Verwaltungsstelle, wurde der Großteil der Akten zuerst von Dr. Hannelore Götz in akribischer Kleinarbeit vom Staub gereinigt, geordnet und verzeichnet. Ihre Arbeit führten später Lena Barth und Dr. Tamara Frey weiter - bis die rund 200 Meter Akten und Amtsbücher gut verpackt in alterungsbeständigen Mappen, Umschlägen und Archivschachteln in den Magazinen des Stadtarchivs lagen und die rund 3.000 Einheiten auch elektronisch erfasst waren.

Mit dem Findbuch zum Gemeindearchiv Heidelsheim ist Nutzer/-innen nun ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem ein Überblick über den Bestand gewonnen, zielgerichtet nach Themen wie Medizin, Schule oder Landwirtschaft gesucht oder einfach nach interessanten Aspekten der Heidelsheimer Stadtgeschichte gestöbert werden kann. Durch die ebenfalls im Findbuch genannte „Signatur“, das heißt die Nummer der Akte, können die Dokumente beim Stadtarchiv angefragt und nach vorheriger Terminvereinbarung auch dort eingesehen werden.

Ab sofort kann das Findbuch online auf der Seite des Stadtarchivs unter der Rubrik „Bestände“ abgerufen werden; eine gedruckte Version kann in den Räumlichkeiten des Stadtarchivs Am Alten Schloss 2 eingesehen werden.

Aktuelle Infos und Pressemeldungen gibt es auch auf der Homepage der Stadt Bruchsal sowie auf Facebook.

Heimatforscher, Bürgerschaft, Stadtverwaltung und Oberbürgermeisterin freuen sich über das jüngst fertig gestellte Findbuch zu den Heidelsheimer Archivbeständen.
Eines der ältesten Dokumente im Gemeindearchiv Heidelsheim: Ein Lehrjungenprotokoll von 1683.
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Pressestelle Stadt Bruchsal aus Bruchsal

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