Bildung führt aus der Armutsspirale
Klaus D. Händel unterstützt Mikro-Schulen in Ghana
- Zwei flotte Radler: Klaus D. Händel fährt ab auf Sauberkeit und Marta Binder radelt für Schulen in Ghana
- Foto: händel
- hochgeladen von Martin Stock
Die Armutsspirale führt nach unten, Bildung – gleichermaßen für Jungen und Mädchen – zieht nach oben. Der negative wie auch der positive Trend wirken sich auf Generationen hin aus. So beschreiben es auch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Deshalb engagiert sich die fast 80-jährige Ärztin Marta Binder aus Warendorf bereits seit vielen Jahren mit all ihrer Energie und mit ihrem Fahrrad für die Gründung von Schulen in Ghana. Jedes Jahr geht sie mit ihrem Fahrrad auf Deutschlandtour und wirbt Spenden ein für Opportunity International, eine gemeinnützige Organisation, die private Schulgründungen in Ghana unterstützt, durch die Vergabe von Mikrokrediten.
„Da bin ich dabei“, sagt Klaus D. Händel. Unternehmer aus Bruchsal. „Ich finde es super, wenn Menschen befähigt werden, ein eigenes Unternehmen zu gründen, um dauerhaft aus der Armut herauszukommen.“ Dies sei eine lohnende Investition in Menschen, die Kreise ziehe. Seit 2013 macht die radelnde Spendensammlerin in Bruchsal Station und musste nie mit leeren Händen weiterziehen. In den Jahren 2023 und 2024 hat Händel jeweils 30 Cent pro Kilometer gezahlt und das sind aus dem Münsterland in den Kraichgau eine ganze Menge plus einigen weiteren „Besuchskilometern“. So kamen mehr als 3.000 Euro für Schulen in Ghana zusammen. Und Marta Binder will auch mit ihren fast 80 Jahren noch einige Zeit weiterfahren und weiterhin bei Klaus D. Händel einkehren. So ist ihr zu wünschen, dass sie als Radfahrerin im Autoverkehr auch immer die nötige Achtung und Vorsicht erfährt.
Autor:Martin Stock aus Bruchsal |
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