BriMel unterwegs
Nicht „NURKURT“ feierte am Niederwiesenweiher
- "NURKURT" am Niederwiesenweiher
- Foto: Brigitte Melder
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Böhl-Iggelheim. Am 26. August hatte der Veranstalter „Die Strandbar“ wie jede Woche über den Sommer einen Special Act eingeladen, der auf der Bühne am idyllischen Niederwiesenweiher den Abend über entertainte. Organisator Sebi Hochwarth mit der Connection zu ganz vielen Künstlern und Künstlerinnen lud den am Niederrhein geborenen Berufsmusiker Kurt Sawalies, besser bekannt als „NURKURT“, ein. Auf so einen ausgefallenen Namen muss man auch erstmal kommen, passt aber zu dem bescheidenen Musiker. Aber es war nicht nur Kurt an der Strandbar, sondern auch ganz viele Gäste, die nicht nur wegen dem Sonnenuntergang oder zum Chillen gekommen waren, sondern um seine tolle Musik zu hören und abzutanzen.
Mit deutscher und englischer Musik, von Schlager bis Rock/Pop von Simon & Garfunkel, Cat Stevens und vielen anderen Größen aus den 70er/80er Jahren performte er mit Gitarre, Mundharmonika und seiner Stimme mit Alleinstellungsmerkmal. Ergänzt werden die Auftritte durch eigene kritische, aber durchaus auch heitere Kompositionen sowie Interpretationen irischer und schottischer Folksongs. Er tourt seit mittlerweile 25 Jahren erfolgreich mit seinem Soloprojekt über die Festivals, Kleinkunst- und Kneipenbühnen in Deutschland und Europa. Derzeit arbeitet „NURKURT“ an seinem 14. Album. Weitere Informationen und Tourdaten unter http://www.nurkurt.de
Kennengelernt haben sich Sebi und Kurt, der auch Autor ist und Bücher geschrieben hat, bei einem Auftritt von Sebi in Rüdesheim. Sie haben beide im ganzen Bundesgebiet gespielt, kannten sich aber nur von Werbeplakaten, die Sebi oft gesehen hatte. Bei einem Konzert in der „Quetschkommod“ in Rüdesheim passierte es dann endlich und sie lernten sich persönlich kennen und waren sich auf Anhieb sympathisch. So hatte das Plakat in einen lebensechten Menschen verwandelt. Sebi schätzt an ihm die Menschlichkeit, seine tollen Sprüche und den Musiker. Er war schon zweimal im Iggelheimer KUHSTALL aufgetreten und heute das erste Mal am Niederwiesenweiher open air. Man merkte ihm an, dass er sich hier richtig wohlfühlte. Die Weihnachtsgeschichte erzählte Kurt auf seine ganz besondere Art und Weise und kam mit der Überleitung von „Valley’s deep and the mountain’s so high“ zu dem Gänsehautsong „Hymn“ von Barclay James Harvest. Seine außergewöhnliche Stimme verlieh dem Song etwas Besonderes. Von Neil Young performte er „Heart of gold“ perfekt mit Gitarre, Mundharmonika und Gesang und er machte alles selbst. „Habt ihr Lust, etwas mitzusingen?“ erging die Frage ans Publikum. Aber ja und auch bei „Hey Jude“ von The Beatles entstand ein kleiner Tsunami als auch Sebi Hochwarth den berühmten Schrei von Paul McCartney losließ, einem improvisierten Ausruf im langen Outro des Beatles-Songs. Der Publikumschor dazu und ein paar Tänzerinnen und schon war der Abend perfekt, der bis 22 Uhr gehen sollte. Kurt Sawalies‘ Worte in der Pause zu Sebi Hochwarth: „Eine der glücklichsten Begegnungen meines Lebens, außer die mit seiner Frau“.
Ein Wiedersehen mit „NURKURT“ wird es am 16. April ab 20 Uhr im Iggelheimer KUHSTALL geben. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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