BriMel unterwegs
Jahreskonzertbeginn mit Sänger Julian Thome
- Julian Thome mit seiner Bühnenperformance
- Foto: Johann-Peter Melder
- hochgeladen von Brigitte Melder
Böhl-Iggelheim, OT Iggelheim. Das erste Konzert in der Location „Kuh-Stall“ startete am Abend des 7. Januar 2026 mit einem Live-Gig des Musikers Julian Thome. Der Beginn verzögerte sich wegen technischer Probleme um eine halbe Stunde, um danach in gewohnter Weise so richtig abzurocken. Die Gäste nahmen es gelassen und empfingen ihn mit großem Applaus. Es hätten gerne noch ein paar Gäste in den Kuh-Stall gepasst, aber vielleicht waren viele noch von Weihnachten und Silvester einfach nur platt.
Der Singer/Songwriter, Schauspieler und Produzent Julian Thome (geb. 1991) wohnt in Worms und ist gern gesehener Gast nicht nur hier im Kuh-Stall, sondern auch am Niederwiesenweiher, denn seine Live-Shows sind legendär. Er kommt immer wieder gerne, weil er sich hier wohl fühlt. Heute hatte er seinen neuen professionellen Licht- und Tontechniker Mirco mit dabei. Spot an! Als Opener sang er „Don’t Lie To Me“ von seinem kommenden Album. Seine Frage ans Publikum „Geht’s Euch gut?“ wurde bejahend beantwortet. Von den Dire Straits folgte „So Far Away“, aber wohl gemerkt, wirklich jedem Coversong drückte er seine eigene Version auf, diese im Country-Style. Julian Thome hat eine unfassbar breite Range in der tonsicheren Stimme und lebt jeden Song. Er machte auf die vielen Kameras aufmerksam, die ihn heute auf der Bühne verfolgten und verwies auf seine diversen Internet-Kanäle, auf denen man seine vielen Auftritte sieht. Ein Song von Sam Cooke folgt: „Bring It On Home To Me“, danach „Learning To Fly“ von Tom Petty.
Nach dem frenetischen Applaus bedankte er sich und meinte schmunzelnd „Dankeschön fürs Klatschen; ich fands auch selbst gut“, woraufhin das Publikum lachen musste. Insgesamt war es eine amüsante Moderation von ihm, schließlich ist er „Alleinunterhalter“. Als Special-Effekt benutzte er eine kurze Wunderkerze auf der Bühne als Pyrotechnik und in verschiedene Lichteffekte getaucht verkündete er nach mehreren Songs (u.a. „Room With A View“ von Tony Carey) die Pause.
Zeit für Gespräche, bei denen man von Rosi aus Deidesheim und Petra aus Ruppertsberg erfuhr, dass Rosi erstmals hier war und Petra Julian Thome vor 3 Monaten kennengelernt hatte und beide nun begeisterte Fans von ihm sind.
Mit seiner außergewöhnlichen mitreißenden Stimme mit Wiedererkennungswert sang er „Crazy“ von Seal. „Fly Away“ von Lenny Kravitz, „Fly Like An Eagle“ von Steve Miller Band und „Don’t Let Me Be Misunderstood“ von Santa Esmeralda folgten. Alle Songs bekamen seine Attitude aufgedrückt. „Ain’t No Sunshine“ von Bill Withers bescherte Gänsehaut und wäre mit seiner Stimme ebenfalls ein Welthit geworden. „Clap your hands“ – yeah – er hat die Musik über das Jahr sehr vermisst und freut sich auf seine Auftritte in 2026. Auch „Proud Mary“ von Ike & Tina Turner machte er zu seinem eigenen Song und er freute sich über den tollen Applaus. Es war Zeit, dass der Hut herumging, denn es wurde kein Eintrittsgeld erhoben. Für einen Freund aus Philadelphia sang er „Johnny B.“ von The Hooters und „House Of The Rising Sun“ von The Animals, beide wieder in hervorragenden Versionen gesungen, beide in A-Moll. Und dann nahte auch schon das Ende, wenn da nicht die Zugaberufe gewesen wären. Gerne gab er die mit „Bad Moon Rising“ von Creedence Clearwater Revival. Julian Thome hat sich seit dem Morgen auf das „Volksfest“ in Böhl-Iggelheim gefreut und bedankte sich, dass er heute Abend hier auftreten durfte. Mit „Let’s Twist Again“ von Chubby Checker machte er dann den Deckel zu. Die in Nebel getauchten Lichteffekte wurden noch eine Weile angelassen bis sich die Zuschauer auf den Heimweg machten.
Pressetext über Julian Thome: Der Pop- und Rocksänger wuchs in dem kleinen Dorf Helmstedt-Bargen auf, bevor es ihn nach Mannheim zog. Von dort aus tourte er mehrere Jahre mit seiner Band durch die Clubszene Deutschlands. An seiner Seite standen dabei hochkarätige Musiker wie Meat-Loaf-Keyboarder Martin Gerschwitz sowie Mitglieder von Accept und U.D.O., darunter Andy Susemihl, Jan Koemmet und Dieter Rubach. Mit Rubach produzierte Thome 2015 sein Debütalbum „Coming From Home“. An der Albumproduktion waren außerdem Premik (Whitney Houston), Doug Katsaros (Cher) sowie die Produzentenlegende Stuart Epps beteiligt, der unter anderem mit Elton John, Chris Rea, Led Zeppelin und Robbie Williams arbeitete. Parallel zu seiner musikalischen Laufbahn stand Julian Thome auch vor der Kamera. Er trat gemeinsam mit Max Buskohl (DSDS) auf und übernahm Rollen in Kinofilmen wie Puja (2018). Zudem spielte er die Hauptrolle im Kurzfilm „Wie er seine Ruhe fand“ und war als Produzent an mehreren US-Filmproduktionen beteiligt, darunter „Cyborg X“ mit Danny Trejo (Machete) sowie Crepitus mit Bill Moseley. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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