Weihe im Speyerer Dom: Stefan Kopf wird Diakon
- Stefan Kopf beim Auszug aus dem Dom
- Foto: Gadinger/gratis
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Knittelsheim. Im Speyerer Dom wurden Stefan Kopf aus Knittelsheim und Markus Breuer aus Speyer im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes von Weihbischof Otto Georgens zu Diakonen geweiht. In seiner Predigt betonte der Weihbischof, Diakone seien dazu berufen, Christus als dienenden Herrn und Bruder aller Menschen sichtbar zu machen. Ihre Aufgabe bestehe darin, Menschen zum „Werk des Dienstes“ anzuleiten und zu befähigen. Gerade in einer Zeit, in der viele ohne Hoffnung lebten, seien Diakone wichtig, um Hoffnung, Freude und Liebe in die Welt zu tragen. Er bezeichnete sie als „Pilger der Hoffnung“, deren Dienst darin bestehe, Menschen zusammenzuführen und ihnen den Glauben nahezubringen: „Sie tragen den Schatz Ihres Glaubens hinaus in die Welt, wo er Liebe, Dienst und Hoffnung werden will“, so der Weihbischof.
Unter den zahlreichen Gästen befanden sich Familienangehörige, Freunde, Pfarrer Thomas Buchert und eine Gruppe Knittelsheimer Ministranten. Stefan Kopf war über viele Jahre Messdiener in Knittelsheim und engagierte sich in verschiedenen kirchlichen Gremien. Der heute in Mutterstadt lebende neue Diakon ist hauptberuflich Referatsleiter bei der Kreisverwaltung des Rheinpfalz-Kreises und wird künftig in der Pfarrei Hl. Christophorus Waldsee als Diakon im Zivilberuf tätig sein. Im Namen der Pfarrei Hl. Hildegard von Bingen und der Pfarrgemeinde St. Georg Knittelsheim gratulierte Pfarrer Thomas Buchert dem neu geweihten Diakon und wünschte ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.
Was ist ein Diakon?
Ein Diakon ist ein kirchliches Amt in der katholischen Kirche. Der Begriff kommt aus dem Griechischen diakonos und bedeutet „Diener“ oder „Helfer“. Ein Diakon ist ein geweihter Helfer in der katholischen Kirche. Er steht im besonderen Dienst für Menschen in Not, unterstützt die Seelsorge in den Gemeinden und wirkt bei Taufen, Trauungen, Predigten und Beerdigungen mit. Anders als Priester spenden Diakone keine Eucharistie, sondern legen ihren Schwerpunkt auf Verkündigung, Nächstenliebe und soziale Aufgaben. Es gibt Übergangsdiakone auf dem Weg zum Priesteramt sowie Ständige Diakone, die dauerhaft diesen Dienst ausüben – oft neben ihrem Zivilberuf.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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