Neue Kommunikationstafel im Kurpark Bad Dürkheim setzt starkes Zeichen für Inklusion

V.l.n.r.: Oliver Metzger (Sachgebietsleiter Tiefbau der Stadt Bad Dürkheim), Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt, Mehdi Mendanlioglu und Johanna Graser mit Petra Groß (Lebenshilfe Bad Dürkheim) und Sozialdezernentin Angela Strobel.  | Foto: Stadt Bad Dürkheim
  • V.l.n.r.: Oliver Metzger (Sachgebietsleiter Tiefbau der Stadt Bad Dürkheim), Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt, Mehdi Mendanlioglu und Johanna Graser mit Petra Groß (Lebenshilfe Bad Dürkheim) und Sozialdezernentin Angela Strobel.
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Bad Dürkheim. Auf dem Spielplatz im Bad Dürkheimer Kurpark gibt es seit Kurzem eine besondere Neuerung: Eine neue Kommunikationstafel bereichert das Gelände und schafft eine barrierefreie Möglichkeit des Austauschs – gestaltet in enger Zusammenarbeit zwischen der Lebenshilfe Bad Dürkheim und dem Tiefbauamt der Stadt. Initiiert wurde das Projekt von der Lebenshilfe, die sich seit vielen Jahren für inklusive Kommunikation und echte Teilhabe starkmacht. Die Tafel ermöglicht Menschen jeden Alters und unabhängig von sprachlichen oder körperlichen Fähigkeiten, miteinander in Kontakt zu treten – ein wichtiger Schritt in Richtung gelebter Inklusion.

Ein barrierefreier Zugang zur Verständigung

Gerade auf Spielplätzen treffen täglich zahlreiche Kinder, Eltern und Begleitpersonen aufeinander. Hier schafft die neue Kommunikationstafel eine zusätzliche Ebene des Verstehens. Kinder können mithilfe der Symbole ausdrücken, was sie möchten, Eltern können Aussagen unterstützen – etwa Begriffe wie „schmutzig“ oder „nach Hause“. Auch wenn nicht jedes Symbol sofort intuitiv verstanden wird, bietet die Tafel einen niedrigschwelligen Einstieg: Wie jede Sprache will auch diese Form der Kommunikation gelernt werden – doch sie eröffnet neue Wege des Miteinanders.

Was die Tafel alles kann: Von Gefühlen bis Fragen

Durch einfaches Zeigen können Kinder und Erwachsene nicht nur erzählen, sondern auch:

• kommentieren, z. B. „lustig“ oder „doof“
• Informationen teilen, etwa „heiß“
• Fragen stellen wie „Wo?“ oder „Mama?“
• Bedürfnisse äußern oder ablehnen – z. B. „baggern“, „Spielzeug“, „haben“
• Gefühle ausdrücken, etwa „WC“
Damit wird der Spielplatz zu einem Ort der Begegnung, an dem jede Stimme zählt – unabhängig davon, wie sie geäußert wird.

Großer Dank an die Lebenshilfe Bad Dürkheim

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Lebenshilfe Bad Dürkheim  Sie hat das Projekt angestoßen, das Design der Tafel entwickelt und sich mit großem Einsatz um die Umsetzung und Installation gekümmert. Ohne diesen intensiven Einsatz wäre die Realisierung in dieser Form nicht möglich gewesen.

„Ein sichtbares Zeichen für Inklusion im Alltag“ – Stimmen aus der Stadt

Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt betont die Bedeutung der neuen Tafel: „Mit dieser Kommunikationstafel setzen wir ein sichtbares Zeichen für Inklusion im Alltag. Sie erleichtert nicht nur den Austausch auf dem Spielplatz, sondern zeigt auch, dass Verständigung viele Wege haben kann.“ Auch die Lebenshilfe selbst freut sich über die neue Möglichkeit zur barrierefreien Verständigung. Petra Groß erklärt: „Für uns ist Kommunikation ein Menschenrecht. Mit der neuen Tafel schaffen wir einen Ort, an dem jedes Kind und jeder Erwachsene gesehen und verstanden werden kann. Dass dieses Projekt nun im Kurpark-Spielplatz steht, ist ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion in Bad Dürkheim.“ Sozialdezernentin Angela Strobel hebt den sozialen Wert hervor:

„Kommunikation bedeutet Teilhabe – und Teilhabe ist eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Die Tafel unterstützt Kinder wie Erwachsene dabei, sich mitzuteilen, verstanden zu werden und miteinander in Kontakt zu kommen.“

Ein Gewinn für den Kurpark und für Bad Dürkheim

Mit der neuen Kommunikationstafel erhält der Kurpark-Spielplatz ein inklusives Highlight, das weit über ein reines Spielangebot hinausgeht. Es ist ein Schritt in Richtung Chancengleichheit, Respekt und gegenseitiges Verstehen – und ein starkes Zeichen für eine Stadt, die Inklusion sichtbar und erlebbar macht. [red]

Autor:

Reiner Bohlander aus Frankenthal

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