Große Auszeichnung durch Partnerstadt: Heinz Heimbach und Harald Seiter geehrt
- Ehrungszeremonie für die beiden Ausgezeichneten
- Foto: Kareen Dinies/gratis
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Maximiliansau | Cany-Barville. Das letzte Wochenende war eine Delegation aus der Partnerstadt Cany-Barville in Maximiliansau zu Besuch. Dabei gab es am Abschiedsabend eine ganz besondere Ehrung: Heinz Heimbach und Harald Seiter bekamen von Bürgermeister Jean-Pierre The´venot die Ehrenmedaille der Stadt Cany-Barville überreicht mit einer Würdigung ihrer Verdienste um die Partnerschaft. Die Städtepartnerschaft besteht seit 1967.
Stimmungsvolle Laudatio
Die beiden waren die ersten Personen, die diese Auszeichnung erhielten. „Es ist mir heute Abend eine große Freude und eine besondere Ehre im Rahmen unseres Abschiedsabend zwei Persönlichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen: Heinz Heimbach und Harald Seiter“, begann die Laudatio des Bürgermeisters der Gäste. „Lieber Heinz, du hast Maximiliansau von 1982 bis 1989 und dann 1999 bis 2014 als Ortsvorsteher geprägt. Von 2005 bis 2019 warst du auch Vorsitzender des Partnerschaftsvereins und hast dich bis ins Jahr 2023 weiter tatkräftig für unsere Partnerschaft engagiert. Über all diese Jahre hinweg hast du mit deinem Sinn für Gemeinschaft, deinem Einsatz für die deutsch-französische Freundschaft und deiner herzlichen Gastfreundschaft entscheidend dazu beigetragen, unsere beiden Gemeinden einander näherzubringen und wertvolle, nachhaltige Begegnungen zu ermöglichen. Besonders lebendig bleibt uns die Erinnerung an die herzliche Aufnahme im Jahr 2008, als unsere Delegation zum ersten Mal an einem Partnerschaftstreffen teilnehmen durfte. Diese Momente haben unsere Freundschaft gestärkt und den Weg für viele weitere bereichernde Begegnungen geebnet. Im Namen der Stadt Cany-Barville und all unserer Bürgerinnen und Bürger danke ich dir für dein Engagement, deine Treue und deinen offenen Empfang. Mit der Übergabe der Stadtmedaille von Cany-Barville möchten wir deine Leistungen würdigen – eine Lebensleistung im Dienst der Gemeinschaft und ein unermüdlicher Einsatz für Freundschaft und Solidarität zwischen unseren Städten. Heinz, nimm unseren aufrichtigen Dank und unsere herzlichsten Glückwünsche entgegen.“
Und: „Herr Seiter - als Bürgermeister der Stadt Wörth von 1980 bis 2016 haben Sie nicht nur eine Stadt über Jahrzehnte geführt, sondern auch eine Schlüsselrolle in der Entwicklung unserer Partnerschaft übernommen. Ihr Einsatz hat die Freundschaft zwischen unseren Städten maßgeblich geprägt – und die bis heute anhaltende Verbundenheit zeigt, wie wichtig Ihnen diese Beziehung ist. Ihr Engagement hat unsere Städte einander wirklich nähergebracht. Dass Sie uns auch nach dem Ende Ihrer Amtszeit verbunden bleiben, ist ein starkes Zeichen dafür, wie tief Sie diese Freundschaft empfinden.
Gleichzeitig möchte ich auch allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern von Wörth am Rhein, Maximiliansau und Cany-Barville danken – sowohl den heute Anwesenden als auch jenen, die leider nicht mehr unter uns sind. Auch ihr Wirken war entscheidend für die Beständigkeit unserer Partnerschaft. Lassen Sie uns gemeinsam diese Freundschaft weiter pflegen – mit Respekt, mit Offenheit und mit gegenseitigem Engagement.“
Die französischen Gäste waren am Freitagabend in der Tullahalle begrüßt worden. Den Samstag verbrachten sie zusammen mit ihren Partner-Familien, ehe ab 16.30 Uhr in der Tullahalle ein Aperitif-Empfang und anschließend ein zweistündiges Konzert von Miri in the green und ein gemeinsamer Grillabend stattfanden. Der Sonntag wurde wieder von den Gastgebern gestaltet, bevor es zum Abschiedsabend in die Tullahalle ging.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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