Blitz-Comeback bei Hoffenheim: Hajdari nach 16 Stichen im Kader?
- Christian Ilzer kann womöglich auf die Kosovaren Albian Hajdari und Leon Avdullahu zurückgreifen. (Archivbild)
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Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim kann im wichtigen Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz 05 wohl wieder auf Verteidiger Albian Hajdari setzen. Der kosovarische Nationalspieler steht nach einer Kopfverletzung überraschend schnell vor einer Rückkehr in den Spieltagskader.
Hajdari hatte sich am Dienstag, 31. März, im entscheidenden WM Qualifikationsspiel des Kosovo gegen die Türkei eine Wunde am Kopf zugezogen. Laut TSG Trainer Christian Ilzer erlitt der Abwehrspieler einen Cut über dem Ohr. Die Verletzung musste mit 16 Stichen genäht werden. Trotzdem ist ein Einsatz im Heimspiel gegen Mainz am Samstag, 4. April, um 15.30 Uhr möglich.
Auch Mittelfeldspieler Leon Avdullahu rückt wieder näher an die Mannschaft heran. Der Nationalspieler hatte in der WM Qualifikation wegen einer Adduktorenverletzung gefehlt und könnte ebenfalls wieder zum Kader gehören.
Hoffenheim kämpft um Champions League Plätze
Für die Kraichgauer geht es im Saisonendspurt um wichtige Punkte im Rennen um die Champions League. Trainer Ilzer sprach vor der Partie von der entscheidenden Phase der Saison. „Jetzt ist die finale Phase, jetzt ist Erntezeit.“
Die TSG war zuletzt etwas aus dem Tritt geraten. Nur ein Sieg aus den vergangenen fünf Bundesliga Spielen ließ die Mannschaft auf Rang fünf abrutschen. Besonders schmerzhaft war das deutliche 0 zu 5 bei RB Leipzig vor der Länderspielpause.
Diskussion um geringe Nettospielzeit
Zuletzt wurde auch eine Statistik diskutiert. Nach Angaben des Fachmagazins „Kicker“ hat Hoffenheim in dieser Bundesliga Saison die geringste Nettospielzeit. Im Schnitt wird nur 53 Minuten und 41 Sekunden tatsächlich gespielt.
Trainer Ilzer weist den Vorwurf eines taktischen Vorgehens jedoch zurück. Die geringe Spielzeit sei kein bewusstes Stilmittel der TSG. Vielmehr liege es oft am Verhalten der Gegner und an der hohen Intensität der Spiele, in denen es immer wieder zu Unterbrechungen komme. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |