Ausfälle vor Hoffenheim-Spiel: HSV wartet auf Vuskovic
- HSV-Trainer Merlin Polzin muss auf einige Spieler verzichten. (Archivbild)
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Sinsheim. Für die TSG Hoffenheim geht es am Samstag, 25. April, um wichtige Punkte im Rennen um die Champions League. Gegner Hamburger SV muss vor dem Bundesliga-Duell jedoch mehrere Ausfälle verkraften. Vor allem der kroatische Abwehrspieler Luka Vuskovic fehlt weiterhin.
Der 18 Jahre alte Verteidiger fällt auch beim Spiel am Samstag um 18.30 Uhr im Hamburger Volksparkstadion aus. Trainer Merlin Polzin erklärte, Vuskovic sei „zweifelsohne ein absoluter Topspieler“. Dennoch müsse die Mannschaft die Situation annehmen. „Es bringt jetzt nichts, dem hinterherzutrauern oder traurig zu sein.“
Seit der Knieprellung des kroatischen Nationalspielers wirkt die HSV-Abwehr anfällig. In zwei Partien kassierten die Hamburger sieben Gegentreffer. Dazu zählt auch die 1:3 Niederlage beim Nordrivalen Werder Bremen am vergangenen Wochenende.
Bericht über Mitspracherecht von Tottenham
Nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatt“ gibt es im Leihvertrag zwischen dem HSV und Tottenham Hotspur eine Vereinbarung zur medizinischen Betreuung. Demnach soll das medizinische Team des englischen Clubs mitentscheiden, wann Vuskovic wieder einsatzfähig ist.
Für den HSV bleibt die Personallage angespannt. Abwehrspieler Miro Muheim verletzte sich im Derby in Bremen am Sprunggelenk und droht für die restlichen vier Saisonspiele auszufallen. Auch Kapitän Yussuf Poulsen fehlt weiterhin. Flügelspieler Philip Otele ist nach seiner Roten Karte im Nordderby gesperrt. Der HSV versucht laut Trainer Polzin jedoch, die Strafe beim Deutschen Fußball Bund auf ein Spiel zu reduzieren.
Hoffenheim mit Blick auf Europa
Für die TSG Hoffenheim bietet das Spiel eine wichtige Chance im Saisonendspurt. Der Tabellenfünfte mischt weiter im Rennen um die Champions League Plätze mit. Am vergangenen Wochenende gewann Hoffenheim mit 2:1 gegen Borussia Dortmund. Zuvor hatte das Team aus dem Kraichgau allerdings eine kleine Schwächephase erlebt und vier Spiele nacheinander nicht gewonnen.
Beim HSV gibt es zumindest leichte Hoffnung auf personelle Entlastung. Mittelfeldspieler Albert Sambi Lokonga soll wieder zum Kader gehören. Auch Jean Luc Dompé und Nachwuchsspieler Alexander Rössing Lelesiit trainierten zuletzt wieder mit der Mannschaft.
Der Druck bleibt für Hamburg hoch. Vier schwierige Gegner warten noch im Saisonfinale. Neben Hoffenheim folgen Eintracht Frankfurt, der SC Freiburg und Bayer Leverkusen. Aktuell liegt der HSV fünf Punkte vor dem Relegationsrang. Von den vergangenen neun Spielen gewann das Team nur eines. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |