Netzwerktreffen im Rhein-Neckar-Kreis: Gemeinsam besser vor Hitze schützen
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Rhein-Neckar-Kreis. Rund 50 Fachleute haben sich im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis beim dritten Netzwerktreffen „Klimawandel und Gesundheit“ über den Schutz vor den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels ausgetauscht. Organisiert wird das Netzwerk von der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) Rhein-Neckar-Kreis/Heidelberg.
Hitze rückt stärker in den Fokus
Im Mittelpunkt standen die Themen Hitzeschutz, Klimaanpassung und der Schutz besonders gefährdeter Menschen. Dabei wurde deutlich: Extreme Hitzeereignisse werden künftig häufiger und intensiver auftreten. Schon heute gilt Hitze als das tödlichste klimabedingte Extremwetterereignis in Deutschland.
Vorgestellt wurden auch die Klimaanpassungskonzepte des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg, die auf Grundlage des baden-württembergischen Klimagesetzes weiterentwickelt werden.
Schutz für Risikogruppen verbessern
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie Risikogruppen gezielt erreicht werden können. Genannt wurden unter anderem leicht verständliche Informationen, mehrsprachige Angebote und niedrigschwellige Kommunikationswege.
Auch mehrere Projekte aus der Region wurden vorgestellt, darunter Maßnahmen zum Hitzeschutz in kleineren Kommunen sowie wissenschaftlich begleitete Programme mit konkreten Empfehlungen für die Praxis.
Austausch und Vernetzung stärken
Zusätzlich informierte das Gesundheitsamt über die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke im Rhein-Neckar-Kreis, die als weiteres klimabedingtes Gesundheitsrisiko gilt.
Das Netzwerktreffen machte deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen, Politik, Wissenschaft und sozialen Einrichtungen ist, um den Gesundheitsschutz in Zeiten des Klimawandels zu stärken. red
Weitere Informationen:
www.rhein-neckar-kreis.de/klimawandel+und+gesundheit.de
E-Mail: klimawandel.gesundheit@rhein-neckar-kreis.de
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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